Erstellt am 14. Oktober 2015, 06:02

von Markus Glück und Dieter Rathauscher

Kreisverkehre als Tore in die Region. Neues Kunstwerk bei Autobahnabfahrt Stockerau Ost sorgt für Diskussionen. SP-Stadtchef Laab: SP-Stadtchef Laab: „Kunst polarisiert immer.“

Naresh Bhandari, Michael Rieper, Jitish Kallat, Hermann Haller, Helmut Laab, Angelika Fitz, Hildegund Amanshauser, Karin Schneider, Suhel Ajaz Khan und Katharina Blaas (v.l.) bei der Eröffnung.  |  NOEN, by Woessner

Für Aufsehen und viel Diskussion sorgt ein Kunstwerk mit dem Namen „Here After Here After Here“ beim Kreisverkehr bei der Autobahnabfahrt Stockerau Ost, welches letztes Wochenende eröffnet wurde. Die Installation ist eines von drei Kunstwerken, die von der Initiative „10 vor Wien“ in Zusammenarbeit mit Kunst im öffentlichen Raum in Auftrag gegeben wurden. Dabei sollen die Kreisverkehre nicht nur die Tore zur Kleinregion „10 vor Wien“ bilden, sondern auch den Blick in die ganze Welt hi-naus richten.

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Beim Stockerauer Kunstwerk des indischen Künstlers Jitish Kallat wurde eine riesige Endlosschleife mit den für Autobahnen typischen Hinweisschildern aufgestellt. Mit Augenzwinkern und Fantasie macht der Künstler aus dem Kreisverkehr in Stockerau einen globalen Anknüpfungspunkt.

Bei der Eröffnung wies die Direktorin der internationalen Sommerakademie für bildende Kunst in Salzburg, Hildegund Amanshauser, darauf hin, dass man sich mit moderner Kunst vor allem auch auseinandersetzen können muss.

VP-Landtagsabgeordneter Hermann Haller bedankte sich bei Katharina Blass von der Landesregierung, die sich der Herausforderung des Widerspruchs gestellt hatte.

Stockeraus SP-Stadtchef Helmut Laab findet das Kunstwerk in der Umsetzung sehr gelungen. Den zahlreichen Kritikern, die vor allem auf Facebook ihrem Ärger über die Installation freien Lauf lassen, richtet Laab aus: „Das sind genau jene Menschen, die sich immer beschweren, wenn nichts passiert. Mir ist aber klar, dass Kunst immer polarisiert.“