Erstellt am 12. März 2016, 05:04

von Markus Glück

Automobilmuseum: Rückzugsort für Oldtimer-Enthusiasten. Autoenthusiast Philipp Malek setzt Leidenschaft seines Vaters fort. Zum Jubiläum ist K.I.T.T. ausgestellt.

Philipp Malek wurde von seinem Vater mit der Leidenschaft für Autos angesteckt.  |  NOEN, Glück
Wahre Schätze befinden sich im Siegfried-Marcus- Automobilmuseum, welches sein 30-jähriges Bestehen feiert. Im Rahmen der Sonderausstellung ist dabei auch K.I.T.T. aus der TV-Serie „Knight Rider“ zu sehen. „Wir haben im Jahr 1987 Knight Rider mit David Hasselhof nach Stockerau gebracht. Bei uns gab er seine erste Europa-Autogrammstunde“, erzählt Betreiber Philipp Malek, der das Automuseum nach dem Tod seines Vaters Peter im Jahr 2014 übernommen hat.

Begonnen hat die Leidenschaft für Oldtimer bei Peter Malek bereits im Kindesalter. „Bei einem USA-Aufenthalt verliebte er sich in einem Oldtimer. Durch die Jahre sind dann immer mehr Autos dazugekommen“, so Philipp Malek, der selbst als Kleinkind mit der Leidenschaft infiziert wurde. „Ich hatte keine Matchbox-Autos, sondern meine Oldtimer“, schmunzelt der Liebhaber der außergewöhnlichen Fahrzeuge.

„Es handelt sich um private Leihgaben.
Die Inhaber haben eine Freude, wenn ihre
Autos bei uns stehen. Sie sind fahrtüchtig.“
Philipp Malek, Betreiber

Die Autos im Museum befinden sich aber nicht alle im Besitz der Familie, wie Malek betont: „Es handelt sich um private Leihgaben. Die Inhaber haben eine Freude, wenn ihre Autos bei uns stehen. Sie sind alle fahrtüchtig.“
Die Stockerauer Autoenthusiasten haben sich auf die österreichische Fahrzeuggeschichte spezialisiert. Besonderes Hauptaugenmerk liegt dabei auf Siegfried Marcus und dem Siegfried- Marcus-Wagen. „Marcus ist der nicht anerkannte Erfinder des Automobils.

Seit über zehn Jahren baut die Automobil-Gesellschaft gemeinsam mit der HTL Steyr einen wissenschaftlichen Nachbau des Siegfried-Marcus-Wagens. Die Arbeiten sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Für 16. April ist eine Testfahrt mit Bundespräsident Fischer geplant. Danach kommt das Auto nach Stockerau“, informiert Malek.