Erstellt am 12. April 2017, 04:00

von Michaela Höberth

Schnitt durch die Stadt. 2017 beginnen die Vorarbeiten, mit 2. Februar 2018 geht es dann richtig zur Sache: Für den Bau der Unterführung am Bahnübergang in der Hornerstraße muss die Strecke gesperrt werden.

An der B3 wird der Bahnverkehr ab 2019 durch eine Unterführung verlaufen. Bis dahin muss aber noch viel geschehen: Die Hornerstraße wird für zwölf bis 15 Monate gesperrt werden.   |  Höberth

Zwölf bis 15 Monate dauert es bis zur Fertigstellung, im Sommer oder Herbst 2019 soll alles fertig sein – eine Belastungsprobe, nicht nur für die Unternehmer im Industriegebiet Nord, sondern auch für die Bewohner.

„Bitte, warum wird das gemacht? Das ist ja Wahnsinn!“, lautet ein Post auf Facebook. Dort sorgt vor allem die Tatsache für Unmut, dass die Umfahrungsstrecke über Oberolberndorf und Zissersdorf führen wird. „Eine öffentliche Umleitungsstrecke darf nicht über eine Mautstraße verlaufen“, begründet SP-Bürgermeister Helmut Laab die Maßnahme, wobei es jedem unbenommen sei, über die Autobahn zu fahren. Die Zufahrt für die Anrainer soll jedoch größtenteils möglich sein, ebenso zum Kindergarten.

Christian Moser: "Betroffenheit bei Firmen ist groß"

Großes Thema beim nächsten Ausschuss für Stadtentwicklung am 18. April wird die Situation der Unternehmer im Industriegebiet Nord sein: In der letzten Gemeinderatssitzung forderte die ÖVP via Antrag, nach besseren Lösungen zu suchen.

„Die Betroffenheit bei den Firmen ist groß. Sie können schwer mit einer geteilten Stadt leben“, schilderte VP-Wirtschaftsstadtrat Christian Moser. Sein Vorschlag: Man soll im Ausschuss – oder, wenn erforderlich, in einer eigenen Arbeitsgruppe – über einen provisorischen Bahnübergang diskutieren. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

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