Erstellt am 19. Februar 2016, 05:04

B6-Umfahrung: „Wollen einfach einen fairen Preis“. Grundstücks-Besitzer zeigen sich bereit für Verhandlungen. Klares NÖN-Votum.

Bürgermeister Norbert Hendler befürchtet Spekulationen oder eine Blockade von Seiten der Grundstücksbesitzer.  |  NOEN, privat
Großes Interesse zeigte die NÖN-Community am Thema „B6-Umfahrung“. Insgesamt 1.276 Stimmen wurden für die Umfrage „Bist du für eine rasche Umsetzung der Umfahrung?“ auf korneuburg.NÖN.at abgegeben. Dabei zeigte sich ein klares Bild: 94 Prozent der Teilnehmer stimmten für „Ja“, nur sechs Prozent für „Nein“.



Sehr für eine rasche Umsetzung ist auch Harmannsdorfs VP-Bürgermeister Norbert Hendler, der jedoch eine Blockade durch die Besitzer der Grundstücke, die es im Moment abzulösen gilt, befürchtet. Den letzten Verhandlungstermin sagten die Grundbesitzer nämlich kurzfristig geschlossen ab ( die NÖN berichtete ).

Diese Vermutung widerlegt allerdings Doris Körner, Bewohnerin und ehemalige Besitzerin eines der Grundstücke: „Ich habe den Grund schon an meine Tochter abgegeben und ich weiß, dass sie und mein Schwiegersohn beruflich verhindert waren. Es war einfach ein ungünstiger Termin und es handelt sich ganz sicher nicht um eine Blockade.“ Der Grund dafür, dass alle Grundbesitzer gemeinsam absagten, sei laut Körner, dass man auch nur gemeinsam verhandeln wolle.

Körner und Bürgermeister Hendler bestätigen, dass bereits ein neuer Termin für die Gespräche angesetzt wurde. „Am 1. März werden Vertreter des Landes mit den Hausbesitzern verhandeln, um zu einer Einigung für die Ablöse zu kommen“, so der Bürgermeister. „Wenn man normal mit uns redet, wird ganz sicher nicht blockiert, aber wir lassen uns auch nicht über den Tisch ziehen. Wir wollen einfach einen fairen Preis für die Ablöse erreichen“, so Körner.