Erstellt am 13. Juli 2016, 05:00

von Michaela Höberth und Markus Glück

Bezirk Korneuburg wirbt um Landesausstellung. Mit dem Bezirk Korneuburg bekommen die Marchfelder Schlösser und Retz weitere Konkurrenz.

Günther Laiser, Geschäftsführer der LEADER-Region Weinviertel Donauraum, Landtagsabgeordneter Hermann Haller, Sprecher der LEADER-Region Weinviertel Donauraum, Hermann Dikowitsch, Abteilungsleiter Kunst und Kultur des Landes NÖ, Bürgermeister Helmut Laab, Sprecher der LEADER-Region Weinviertel Donauraum und WK-Bezirkstellen-Obmann Peter Hopfeld mit den Bewerbungsunterlagen.  |  LEADER

Jetzt ist fix, was monatelang im Raum stand: Der Bezirk Korneuburg wird sich für die NÖ Landesausstellung im Jahr 2021 bewerben. Bei einem Besprechungstermin wurden die vielfältigen Ideen der Region Elisabeth Hirschbüchler vom Büro des Landeshauptmanns und Hermann Dikowitsch, Abteilungsleiter von Kunst und Kultur des Landes NÖ, bei einem Besprechungstermin von Regionsvertretern vorgestellt.

Als Thema einer möglichen Landesausstellung im Bezirk wurde Mobilität ausgewählt. Gemeinsam mit den Bewerbungsunterlagen wurden auch 200 Unterstützungserklärungen von regionalen Firmen und Betrieben übergeben.

„Die Region hat viele Dinge, die präsentierbar sind. Mit dem Thema Mobilität haben wir ein Zukunftsthema, das sich von Wohnen bis zum
öffentlichen Verkehr erstreckt“, will Regionssprecher und SP-Bürgermeister von Stockerau Helmut Laab gemeinsam mit seinem VP-Kollegen Landtagsabgeordneten Hermann Haller an einem Strang ziehen.

Hohe Affinität zu Thema Mobilität

Haller: „Mit dem ISTmobil und dem Jugendshuttlebus haben wir Projekte, die niederösterreichweit einzigartig sind. Auch das nextbike greift bei uns gut.“

Beide Regionssprecher kehren die hohe Affinität der Region für alle denkbaren Fortbewegungsmittel hervor. „Wir konnten viele praktische Erfahrungen etwa beim IST-Mobil sammeln und haben als Region damit eine Vorreiterrolle in Niederösterreich inne“, hält Haller fest. Durch die Nähe zu Wien erwartet er sich auch viele Ausflügler aus der Bundeshauptstadt und damit eine Steigerung der Wertschöpfung für den Bezirk.

Punkten will auch die Le-naustadt als größte Stadt im Weinviertel. Laab: „Wir haben mit dem Z-2000 eine hervorragende Infrastruktur. Eine weitere einmalige Location ist der Flugplatz. “

Trotz harter Konkurrenz aus Retz und dem Marchfeld rechnet sich Haller gute Chancen aus: „Im Bezirk wird die Mobilität jetzt schon gelebt. Wir wollen bei der Ausstellung den gesamten Bezirk bespielen. Nachhaltigkeit ist dabei ein wichtiger Parameter.“