Korneuburg

Erstellt am 06. Juli 2016, 04:22

von Markus Glück

Grüne fordern mehr Raum für Spielplätze. Geht es nach den Grünen, soll Fläche bei Schwedenpark erweitert werden. ÖVP geht das nicht weit genug.

Geht es nach den Wünschen der Grünen, soll der Spielplatz beim Schwedenpark erweitert werden.  |  NOEN, Markus Glück

Im Zusammenhang mit den bevorstehenden Großbauprojekten in der Stadt fordern die Grünen eine flächenmäßige Erweiterung des Spielplatzes im Schwedenpark. Dabei soll aber darauf geachtet werden, dass die Erweiterung nicht zulasten der vorhandenen Parkflächen durchgeführt wird, damit neben Spielflächen auch weiterhin Erholungsraum für die Bewohner zur Verfügung steht.

Grund für das Ansuchen der Grünen ist der Beschluss der Spielplatzabgabe für den Wohnbau in der Vera-Frankl-Straße. „Wir wissen, dass es nicht sinnvoll ist, bei jeder Wohnhausanlage einen eigenen Spielplatz zu errichten. Der nächstgelegene Spielplatz, der Schwedenpark, ist aber bereits jetzt sehr gut ausgelastet“, untermauert Grünen-Gemeinderätin Constanze Frech den Dringlichkeitsantrag ihrer Partei.

Sorge bereitet den Grünen auch, dass die weiteren Wohnbauprojekte, Karree Korneuburg und Corena Nova, ebenso eine Spielplatz-Ausgleichsabgabe bezahlen und diese ebenso in der Nähe des Schwedenparks liegen. Für VP-Bürgermeister Christian Gepp geht der Antrag der Grünen nicht weit genug: „Wir müssen in der Zukunft weit mehr machen“, will der Stadtchef ein Konzept für alle 13 Spielplätze in der Stadt erarbeiten.

„Bei der derzeitigen Entwicklung benötigen wir mittelfristig weitere Spielplätze. Wir müssen schauen, wo es weiße Flecken gibt.“

Christian Gepp, Stadtchef

Dabei betont er auch die neuen pädagogischen Zugänge, die in Zukunft bei den Spielplätzen einfließen sollen. Gepp gibt auch zu, dass im Stadtteil rund um die Laaer Straße überhaupt ein Spielplatz fehlt. „Bei der derzeitigen Entwicklung der Stadt werden wir mittelfristig weitere Spielplätze benötigen. Wir müssen uns anschauen, wo es noch weiße Flecken gibt“, stellt er klar.

Um das Thema weiter zu vertiefen und eine Lösung in der Problematik zu finden, wurde es in den zuständigen Ausschuss verwiesen.

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