Ernstbrunn

Erstellt am 14. Juni 2017, 04:00

von Dieter Rathauscher

„Back to the roots“ für Musik-Festival. Die 19. Auflage der Konzertreihe Con Anima bringt die öffentlichen Proben zurück.

Artist in Residence Christian Altenburger, Konstanze Heinicke, Thomas Selditz, Chiara Massini, Marta Kordykiewicz und Jevgenija Frolova eröffneten die Konzertreihe.  |  Rathauscher

„Unglaubliche 19 Jahre gibt es Con Anima bereits“, erzählt Intendant Wilhelm Hübner, „damals hat niemand geglaubt, dass sich diese Konzertreihe so lange halten könnte, aber inzwischen ist sie zu einer fixen, unverwechselbaren Einrichtung geworden.“

Hübner erzählt über die Entstehen der Konzertreihe: „Ich stamme aus einer musikalischen Familie; mein Vater war lange Zeit Vorstand der Wiener Philharmoniker. Ich habe selbst immer Kammermusik gespielt und hatte mich schon lange mit dem Gedanken getragen, dieser Musik einen würdigen Rahmen abseits der etablierten Festivals zu schaffen.“

Der damalige VP-Bürgermeister Johann Prügl trug die Idee mit, und auch sein Nachfolger Horst Gangl gehört neben der Pfarre und der Familie Reuss, deren Schloss zur Spielstätte wird, zu den Unterstützern. Hübner: „Etwa ein Drittel der Besucher kommt aus der unmittelbaren Umgebung, und wir haben ein Stammpublikum direkt aus Ernstbrunn.

Motto „Back to the Roots“

Das ist die beste Bestätigung für unsere Konzertreihe.“ Das diesjährige Festival steht unter dem Motto „Back to the Roots“, weil wie im Gründungsjahr die Musiker wieder in Ernstbrunn wohnen und nicht extra anreisen. Dadurch können sich die Besucher auch wieder auf öffentliche Proben freuen.

Die Barockkirche gab für das Eröffnungskonzert einen stimmigen Rahmen ab, die musikalischen Darbietungen waren von höchster Qualität. Bemerkenswert war der hohe Anteil an jungen Musikern in den einzelnen Ensembles.

Ernstbrunn wohnen und nicht extra anreisen. Dadurch können sich die Besucher auch wieder auf öffentliche Proben freuen.

Die Barockkirche gab für das Eröffnungskonzert einen stimmigen Rahmen ab, die musikalischen Darbietungen waren von höchster Qualität. Bemerkenswert war der hohe Anteil an jungen Musikern in den einzelnen Ensembles.