Ernstbrunn

Erstellt am 11. November 2017, 05:00

von Theodora Höger

Mit EKG unterwegs: Neues Fahrzeug für das Rote Kreuz. Mehr Platz für Sanis und mehr Notfall-Ausrüstung: Ein Mercedes Sprinter ersetzt das alte Rot-Kreuz-Fahrzeug.

VP-Bürgermeister Horst Gangl, der stellvertretende Rot-Kreuz-Ortsstellenleiter Heinrich Brabetz, Rot-Kreuz-Ortsstellenleiter Florian Hlauschka und Kurt Sommer freuen sich über das neue Einsatzfahrzeug.  |  Rotes Kreuz Ernstbrunn

Das Rote Kreuz Ernstbrunn nahm ein neues Rettungsfahrzeug in Betrieb.

So wie in Korneuburg und Stockerau bietet nun erstmals auch in der nördlichsten Gemeinde des Bezirks ein Fahrzeug auf Basis eines Mercedes Sprinter mehr Platz und ermöglicht so eine ergonomischere und damit schonendere Betreuung der Patienten durch die Einsatzkräfte.

„Durch die Einführung des ‚NEF‘-Systems, bei dem der Notarzt mit einem Pkw zum Einsatzort fährt und für den Patiententransport in den Rettungswagen umsteigt, werden nun deutlich häufiger Patienten direkt im Rettungswagen versorgt. In den größeren Fahrzeugen fällt es uns leichter, die Patienten unter ergonomischen Bedingungen zu versorgen“, erklärt Ernstbrunns Ortsstellenleiter Florian Hlauschka.

„In den größeren Fahrzeugen fällt es uns leichter, die Patienten unter ergonomischen Bedingungen zu versorgen.“Florian Hlauschka

Der Rettungswagen ist rund um die Uhr besetzt und mit erweiterter Notfall-Ausrüstung inklusive EKG ausgestattet. Bezirksstellenleiter Peter Tesarek war es ein Anliegen, für die Mitarbeiter wie für die Notfallpatienten das Beste herauszuholen: „Wir standen durch die Umstellung auf das NEF-System vor der Aufgabe, die gewohnt hohe Qualität der Patientenversorgung zu halten. Mit dem Austausch unserer Rettungsfahrzeuge haben wir diese sogar noch steigern können.“

Dank der Flexibilität des NEF-Systems und der top-modernen Rettungswagen könne allen Notfallpatienten bestmöglich geholfen werden – „dafür war es das allemal wert, etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen“.