Stockerau

Erstellt am 25. Juli 2016, 12:49

von Markus Glück

FP-Kube: „Brauchen keine Securitys“. Zum Start der Badesaison forderten die Stockerauer Freiheitlichen Securitys zum Schutz der Bevölkerung vor Flüchtlingen. Hauptinitiater des Vorschlags war FP-Parteichef Wolfgang Mayer, der sich vor allem um die Kinder Sorgen machte.

noen, zVg

Gegenüber der NÖN rudert sein Parteikollege FP-Bürgermeister-Stellvertreter Erwin Kube nun zurück: „Es hat bisher noch keinen Vorfall gegeben und wir werden auch keine Pferde scheu machen. Wir präferieren eine andere Lösung.“

Welche Lösung das ist, verriet Marianne Engelmann, Leiterin des Georg-Danzer-Hauses in Stockerau. In einem Gespräch zwischen Kube und Engelmann verständigten sich beide darauf. dass auf Vermittlung des Danzer-Hauses Mitarbeiter im Bad zum Einsatz kommen sollen.

 Nativespeaker sollen deeskalierend wirken

 „Wichtig ist, dass das Personen sind, die sich mit den Jugendlichen in ihrer Muttersprache unterhalten können“, betont Engelmann.

Die Hauptaufgabe dieses sogenannten „Native Speaker“ vor Ort soll dann sein, im Falle des Falles deeskalierend einzugreifen. Wann diese Personen zum Einsatz kommen sollen, ist derzeit noch nicht fix.

Die Leiterin des Danzer-Hauses freut sich aber, dass die ORF-Sendung „Am Schauplatz“ über das Stockerauer Beispiel für eine besonders gelungene Inte-grationsmaßnahme im Freibad berichten wird.

Auch für Kube eine Top-Lösung: „Wir brauchen keine zehn Securitys, die während des Badebetriebs herumspazieren und die Leute damit noch mehr verunsichern. Der Fall in Mistelbach hat gezeigt, wohin das führen kann.“