Erstellt am 19. November 2015, 05:33

von Markus Glück

Gemeinsam für ein besseres Hallenbad. Bei Treffen verschiedener Interessensgruppen wurden Verbesserungsvorschläge vorgebracht. Kube verspricht Unterstützung.

Das Stockerauer Hallenbad könnte zukünftig neue Öffnungszeiten bekommen. Details werden im Sportausschuss besprochen.  |  NOEN, Markus Glück

Das Aufeinanderprallen unterschiedlicher Interessensgruppen im Hallenbad rief die Facebook-Initiative „Schwimmen in Stockerau“ auf den Plan, um Lösungen für ein besseres Miteinander zu finden. Auch die NÖN ließ über die Zufriedenheit mit dem Hallenbad abstimmen. Dabei zeigten sich 55 Prozent mit dem Angebot nicht glücklich.

Treffen zwischen Bad-Besuchern

Vergangene Woche fand nun ein Treffen zwischen den verschiedenen Bad-Besuchern – etwa Sportschwimmer, Vertreter von Schulen, aber auch Freizeitschwimmer – statt, wobei die verschiedensten Vorschläge gemeinsam behandelt wurden.

„Unser Ziel ist es, die Interessensgruppen zu entflechten und gemeinsam das Bad besser auszulasten“, betont Martin Keiml, Mit-Initiator der Initiative. Die Gespräche, an denen auch FP-Sport-Stadtrat Erwin Kube und SP-Gemeinderat Christian Hellwein beteiligt waren, sieht Keiml als „sehr konstruktiv“.

Kube: "Sehr vernünftige Ideen"

Kube spricht von „sehr vernünftigen Ideen“, die nun im nächsten Sportausschuss behandelt werden sollen. „Wir müssen besprechen, ob gewisse Ideen, etwa längere Öffnungszeiten oder am Montag zu öffnen, finanziell vertretbar sind“, signalisiert Kube Gesprächsbereitschaft.

Der Stockerauer Sport-Stadtrat artikuliert gegenüber der NÖN auch sein Ziel: „Ich möchte, dass es im Bad ein gutes Einvernehmen zwischen allen Gruppen gibt. Probleme können mit einer Vereinbarung von Zeiten entschärft werden.“ Dass nicht alle Probleme gelöst werden können, ist aber auch Kube klar: „Manchen ist das Wasser zu warm, anderen zu kalt. Da geht es um subjektives Empfinden.“

Die Initiative hofft, dass die Thematik im nächsten Gemeinderat besprochen wird. „Wir wissen aber, dass einige Vorschläge einer längerfristigen Detailausarbeitung bedürfen“, erklärt Keiml.