Erstellt am 21. April 2017, 05:00

von Alexandra Frantz

Hügelprojekt regt auf. Das Projekt Hügeldeponie wurde erneut eingereicht – die Bürgerinitiative Lebenswertes Gerasdorf leistet Widerstand.

Johanna Schlederer und Obmann Michael Kolek von der Bürgerinitiative übergeben SP-Bürgermeister Alexander Vojta die Flugblätter.  |  privat

Wie die NÖN in der letzten Ausgabe berichtete, geht die Bodenaushubdeponie in die nächste Runde. Die Projektwerber haben sie als gemeinsames Projekt „Kovanda-Huf“ eingereicht, die ersten mündlichen Verhandlungen dazu werden Mitte Mai in St. Pölten stattfinden.

„Jetzt ist es ein Gebot der Stunde, dass zwischen allen Beteiligten und allen Interessensgruppen ernsthafte und seriöse Gespräche geführt werden“, gibt SP-Bürgermeister Alexander Vojta klar die Richtung vor. Denn für ihn steht fest: „Da unsere Stadt auch in den nächsten Jahren stetig wachsen wird, kann nicht gleichzeitig die Wohnqualität durch ein Megaprojekt in Mitleidenschaft gezogen werden.“ Unterdessen machte auch der Verein „Bürgerinitiative Lebenswertes Gerasdorf“ mit einem Flugblatt erneut auf die Themen „Hügeldeponie“, Betonmischwerk und Schwerverkehr aufmerksam.

„Das Hauptthema ist die Verkehrsbelastung“, klagt Obmann Michael Kolek. Nun wurde auch ein Mediator engagiert, um Gespräche mit den Projektwerbern aufzunehmen, mit dem Ziel einer alternativen Nutzung der Liegenschaft.