Höbersdorf

Erstellt am 20. August 2016, 05:00

von Christian Sturm und Michaela Höberth

Wirtpaar wagt mit Hofcafé Neustart. Alexander und Christine Beyer geben UTC-Gasthaus auf und kommen nach Höbersdorf.

Bis Ende September sind Alexander und Christine Beyer noch in Stockerauanzutreffen. Danach schlagen sie ihre Zelte in Höbersdorf auf, wo sie dem Hofcafé neues Leben einhauchen wollen.  |  NOEN, Sturm

Es ist beschlossene Sache: Alexander und Christine Beyer schließen ihr Gasthaus beim UTC Stockerau mit Ende September. „Es fiel uns schwer, diese Entscheidung zu treffen“, so das Wirtpaar.

"Regelmäßige Events auf dem Plan"

Zweieinhalb Jahre hat man den Gastbetrieb geführt und dafür viele Abstriche gemacht. „Wir haben ja nicht nur das Gasthaus bewirtschaftet, sondern auch die komplette Tennisanlage. Wir hatten sieben Tage die Woche bis spät in die Nacht offen, das hat das Familienleben in Mitleidenschaft gezogen“, erzählen die Beyers.

Das soll sich nun jedoch ändern: Das Paar wird das Hofcafé in Höbersdorf übernehmen und hat schon viele Pläne für das neue Projekt. „In der ersten Zeit werden wir ab 17 Uhr öffnen. Geboten werden bei uns verschiedene Getränke und Hausmannskost. Regelmäßige Events werden auch auf dem Plan stehen“, kündigt man an.

„Wir hatten sieben Tage die Woche bis in die Nacht offen, das hat das Familienleben in Mitleidenschaft gezogen.“

Alexander & Christine Beyer

Der Höbersdorfer Unternehmer Marius Engelbrecht ist mit der neuen Lösung für sein Hofcafé mehr als zufrieden: „Durch das neue Projekt von ,Place4all‘ habe ich nicht mehr genügend Zeit dafür. Die Beyers sind ein junges Paar, sie werden das Lokal innovativ gestalten und selbst kochen.“ Die Zimmervermietung liegt jedoch nach wie vor bei Engelbrecht: „Das hat mit dem Hofcafé nichts zu tun. Wir werden auch weiterhin Urlaub am Bauernhof bieten.“

Der Präsident und Verpächter vom UTC Stockerau, Leopold Weber, war nach der guten Zusammenarbeit mit den Beyers von ihrer Entscheidung überrascht. „Wer das Gasthaus beim UTC weiterführt, ist noch unklar. Aber wir haben schon drei Interessenten“, verrät Weber.