Erstellt am 02. Dezember 2015, 05:33

von Veronika Löwenstein

Hundefreilaufzone: Abgespeckte Variante. SPÖ und FPÖ fürchten, dass das Projekt gar nichts wird. ÖVP versichert Umsetzung in einer günstigeren Form als geplant. / 

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Kommt sie oder kommt sie nicht? SPÖ und FPÖ hegten Zweifel, ob die Hundefreilaufzone im nächsten  Jahr realisiert wird, weil im außerordentlichen Haushalt für das Budget 2016 kein Geld für das Projekt vorgesehen ist. Des Rätsels Lösung steckt im Detail: Im ordentlichen Haushalt sind 10.000 Euro für das Projekt vorgesehen, dazu kommen 7.000 Euro an Wirtschaftshofleistungen.

Klar ist damit aber auch: Vorerst wird es nur eine Schmalspurvariante geben. Wie berichtet, soll die Zone, in der sich Hunde ohne Leine frei bewegen können, zwischen ATUS Kor-neuburg und Donaublick realisiert werden. Verzögert hat sich das Projekt aufgrund des Hochwasserschutzes, der an dieser Stelle errichtet wird. Geplant ist die Umsetzung für das Frühjahr 2016.

„Es ist weniger Geld da als geplant“

Der Sparstift macht aber auch vor der Hundezone nicht halt. „Es ist weniger Geld da als geplant“, betätigt der zuständige VP-Stadtrat Alfred Zimmermann. Waren ursprünglich zwei Bereiche geplant, so werden diese auf vorerst ein Areal reduziert. Und das wird statt der geplanten 10.000 jetzt nur 6.000 bis 7.000 Quadratmeter umfassen.

Statt eines Metallgitterzaunes soll ein Wildschutzzaun genauso gute Dienst versehen, versichert Zimmermann, „wir haben uns das in Perchtoldsdorf angesehen.“ Als Steher will man Akazienstämme verwenden. „Die haben wir selber, dadurch wird’s nochmals günstiger“, rechnet der Stadtrat vor. Als Infrastruktur würden ein paar Bänke ausreichen.

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