Erstellt am 25. November 2015, 05:38

„Ich rechne mir Siegchancen aus“. Korneuburger Bernhard Stich feiert Show-Comeback und glaubt an seine Chancen im großen Finale.

 |  NOEN, Joerg Klickermann

Groß war die Freude bei den Fans des Korneuburgers Bernhard Stich, als dieser letzte Woche von der Jury zurück in die Casting-Show „Austria’s Next Topmodel – Boys & Girl“ geholt wurde.


Wie konnten Sie sich trotz Ausscheidens weiter in den Shootings verbessern?
Bernhard Stich: Alle Kandidaten, auch die ausgeschiedenen, machen bei allen Shootings mit. Die Jury hat damit den Vergleich, und ich habe mich laut dieser am meisten verbessert.

Nach Ihrer Rückkehr: Rechnen Sie sich nun Siegchancen aus?
Stich: Die Entscheidung, wer tatsächlich gewinnt, werden die Zuschauer am 19. Jänner live auf PULS 4 erfahren. Natürlich hofft man auf den Sieg, ich rechne mir gute Siegchancen aus.

Wie ist es Ihnen beim Androgyn-Shooting ergangen?
Stich: Nicht ganz so gut, da ich laut Jury-Meinung ein zu männliches Gesicht habe.

Worin liegen die Schwierigkeiten beim Modeln?
Stich: Man muss den Kunden überzeugen und eine sehr offene Art haben. Um neue Aufträge zu bekommen, ist es auch wichtig, sich ein Netzwerk aufzubauen. Meine Highlights bisher waren die Shootings bei Armani und Versace.

Welche Herausforderung stellt das Sendungsformat für Sie da?
Stich: Es ist natürlich eine Umstellung zum normalen Leben. Plötzlich muss man alles, was man tut, kommentieren und über seine Gefühle sprechen. In Wahrheit denkt man aber nur an den nächsten Job und hofft, ihn auch zu bekommen.
 



Wie funktioniert das Zusammenleben mit den anderen Models, die ja auch Konkurrenten sind?
Stich: Wir sehen uns fast 24 Stunden am Tag. Man gewöhnt sich aneinander, es bleibt einem ja auch nichts anderes übrig.

Wie hat sich das Leben durch „Austria’s Next Topmodel“ verändert?
Stich: Natürlich sprechen einen jetzt Menschen auf der Straße an, man muss Autogramme geben und Fotos machen, was ungewohnt ist. Ich finde die Situation aber nicht schlimm, obwohl man immer gut drauf sein muss, immerhin haben die Fans ja eine gewisse Erwartungshaltung.

Bringt es bei den Mädchen Vorteile, plötzlich im Fernsehen zu sein?
Stich: Es hat seine Vorteile. Jetzt kommen die Mädels auf einen zu und möchten Fotos oder ein Autogramm. Da kommt man leichter ins Gespräch.

Wie geht es Ihnen dabei, sich selbst im Fernsehen zu sehen?
Stich: Ich sehe mich nicht gerne im Fernsehen, da ich der Meinung bin, dass ich komisch rüberkomme. Man gewöhnt sich aber schnell daran, sich selbst im Fernsehen zu betrachten.