Erstellt am 22. Juni 2016, 10:00

von Veronika Löwenstein

ISTmobil: 16.000 Fahrten im ersten Betriebsjahr. Die letzte Meile: Knapp 70 Prozent der Fahrten spielen sich im Fünf-Kilometer-Radius ab.

 |  NOEN, Löwenstein

Knapp 16.000 Fahrten verzeichnete das ISTmobil im ersten Jahr seines Bestehens. Mit 17 Gemeinden startete das Anruf-Sammeltaxi im April 2015, seitdem ist die Gemeinde Niederleis dazu gekommen, Gerasdorf folgt mit 1. Juli und 140 neuen Sammelhaltepunkten. Insgesamt wird es dann knapp 900 Haltestellen geben.

22.224 Personen transportiert

22.224 Personen wurden im ersten Jahr transportiert, die durchschnittliche Auslastung eines Taxis lag bei 1,39 Fahrgästen. Auch die Kinderkrankheiten sind mittlerweile beseitigt. Die Wartezeit wurde von einer Stunde auf 30 Minuten verkürzt und mit den Taxibetreibern wurde vereinbart, dass auch Rollstühle und Rollatoren mitgeführt werden dürfen.

"Auch Fahrten unter 100 Meter"

Die Befürchtung der Grünen, das ISTmobil könnte den öffentlichen Verkehrsmitteln Konkurrenz machen, sei nicht eingetreten, betont Kleinregionsobmann LAbg. Hermann Haller. „Das Taxi wird für die letzte Meile verwendet“, das lasse sich anhand der Statistik ablesen.

Doris Hahn vom ISTmobil bestätigt: „68 Prozent aller Fahrten findet im Fünf-Kilometer-Radius statt.“ Es gibt sogar eine Dame, die das Taxi regelmäßig für Fahrten unter 100 Meter bestellt, berichtet Hahn. Nur zwölf Prozent der Fahrgäste legen Strecken über zehn Kilometer mit dem ISTmobil zurück. Während sich Gemeinden wie Ernstbrunn oder Großmugl eher schwach entwickelt haben, erleben Leobendorf und Harmannsdorf gerade einen Boom.