Erstellt am 22. Juni 2016, 05:00

von Veronika Löwenstein

„Ja“ zu Bürgerservice. Die ÖVP hievte das Thema auf die Tagesordnung. Bis auf den Zeitpunkt der Umsetzung waren sich alle Parteien einig.

Stockerau wird in den Räumlichkeiten der derzeitigen Bestattung ein Bürgerservice-Büro einrichten.  |  NOEN, www.BilderBox.com (www.BilderBox.com)

Der lang gehegte Wunsch von ÖVP und FPÖ nach einem Bürgerservice-Büro nimmt Gestalt an. In der letzten Gemeinderatssitzung wurde einstimmig ein Umsetzungsbeschluss für das Jahr 2016, der von der ÖVP eingebracht wurde, beschlossen.

Auch die Weichen für die Realisierung wurden gestellt: Das Verwaltungsgebäude am Friedhof wird saniert und erweitert, damit dort in weiterer Folge die Bestattung untergebracht werden kann. Die Räumlichkeiten, die dadurch im Rathaus frei werden, können dann für ein Bürgerservice-Büro genutzt werden.

„Der Zeitdruck ist unverständlich, die Bestattung ist noch nicht einmal am Friedhof und das dortige Verwaltungsgebäude noch nicht umgebaut.“

SP-Stadtchef Helmut Laab

Verwundert über den Antrag zeigte sich SP-Bürgermeister Helmut Laab: „Es sind sich doch eh alle einig, dass wir das machen wollen. Das wurde auch im Personalausschuss besprochen.“ Laab stieß sich vor allem an einer Passage im Antrag, nämlich der Umsetzung des Büros bis Oktober 2016. Das sei administrativ gar nicht möglich, argumentierte er. „Der Zeitdruck ist unverständlich, die Bestattung ist noch nicht einmal am Friedhof und das dortige Verwaltungsgebäude noch nicht umgebaut.“ Man einigte sich schließlich auf eine Realisierung im heurigen Jahr.

VP-Gemeinderat Johannes Bartosch über die Vorteile eines Bürgerservice-Büros: „Es ist konzentriert und einfach zugänglich, mit kundenfreundlichen Öffnungszeiten.“

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