Erstellt am 05. Dezember 2015, 07:58

von Bernhard Preineder

Kaufkraft im Ort halten. Die Marktgemeinde stellte den "Bisamberger Gemeindetaler" vor. Der Zweck: Die ortsansässigen Gewerbebetriebe und Dienstleister sollen unterstützt werden.

Bei der Präsentation des Gemeindetalers: Melissa Poindl, Renate Knorr, Bürgermeister Günter Trettenhahn, Initiator Alexander Fritsch, Josef Zöch und Andrea Poindl sowie Vertreter der Sparkasse und der Raika.  |  NOEN, Pawlicki

Im würdigen Rahmen der Schlossveranstaltungshalle wurde letzte Woche eine neue Bisamberger „Währung“ aus der Taufe gehoben – der sogenannte Gemeindetaler. Dabei handelt es sich um einen Einkaufsgutschein, welcher bei mehr als 50 Bisamberger und Klein-Engersdorfer Gewerbebetrieben und Dienstleistern eingelöst werden kann.

Initiiert und umgesetzt wurde diese Idee noch rechtzeitig vor dem Weihnachtsgeschäft vom Obmann des Wirtschaftsfördervereins und Vorsitzenden des Gemeinderatsausschusses Gewerbe und Dienstleister, Gemeinderat Alexander Fritsch. „Mit dieser Aktion wollen wir die Kaufkraft im Ort halten und somit die Nahversorgung sichern“, erklärte Fritsch seine Anstrengungen zu diesem Projekt .

Bürgermeister Günter Trettenhahn ist glücklich: „Es freut mich, dass sich bereits nach so kurzer Zeit so viele Betriebe und Dienstleister der Aktion angeschlossen haben, und ich glaube, dass die Zahl noch weiter steigen wird.“ Der Ortschef zeigte dabei auch die vielen anderen Perspektiven und Möglichkeiten der neuen Währung auf: „Der Gemeindetaler kann im Gemeindeamt etwa beim Kauf einer Eintrittskarte für eine der vielen Kulturveranstaltungen eingelöst werden und wäre auch eine nette Idee als Geschenk für Verwandte und Freunde.“

Erhältlich ist der „Taler“ bei der Raiffeisenbank und der Sparkasse in Bisamberg sowie bei der Trafik Fritsch. Ein „10-Bisamberger-Gemeindetaler-Schein“ kostet zehn Euro und es fallen keinerlei Gebühren an.