Erstellt am 11. Mai 2016, 04:04

von Veronika Löwenstein

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Veronika Löwenstein über die Strafandrohung für Dauerparker im Parkdeck.

Wer kennt die Situation nicht: Man will zum Zug und sucht rund um den Bahnhof Korneuburg vergeblich einen Parkplatz. Wer nicht zu denen gehört, die um 7 Uhr im Büro sein müssen, ist oft chancenlos. Da haben auch die Aufstockung des Parkdecks und die Errichtung des provisorischen Parkplatzes wenig geholfen, das Problem ist seit Jahren das gleiche.

Gut, dass Gemeinde und ÖBB jetzt reagieren wollen. Denn das Parkdeck ist definitiv nicht für Dauerparker und Anrainer – die sich dadurch die kostenpflichtige Tiefgarage ihrer Wohnhausanlage ersparen wollen – gedacht, sondern soll alleine den Benutzern des öffentlichen Verkehrs vorbehalten sein.

Angekündigt wurden Kontrollen schon öfters. Bereits 2007 fanden Autobesitzer rote Informationszettel der ÖBB hinter ihren Windschutzscheiben, in denen auf die widmungsgerechte Nutzung hingewiesen wurde. Auch von einem Schranken war damals wie jetzt die Rede.

Fast zehn Jahre sind seither ins Land gezogen, Taten sind noch keine gefolgt. Die Hoffnung stirbt zuletzt, dass es diesmal anders wird.

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