Erstellt am 18. November 2015, 05:03

von Veronika Löwenstein

Es geht nur mit Geschlossenheit. Veronika Löwenstein über die Chance der SPÖ Korneuburg.

Sie brechen immer wieder auf, die alten Wunden der SPÖ Korneuburg. Der jüngste Split mit der Kinderfreundeobfrau Karoline Winkler ist eine Nachwehe der Gemeinderatswahl, wo man das Team nach dem herben Verlust neu zusammengewürfelt hat.

Winkler, die auf Platz sechs angetreten war, fühlte sich damals übergangen, zumal sie auch eher mit der alten Riege rund um Robert Zodl sympathisierte. Im Machtkampf Wolfgang Peterl mit Robert Zodl waren die Fronten klar, heute sind die Seilschaften innerhalb der SPÖ Korneuburg viel unübersichtlicher.

Dabei bemüht man sich seit der Wahlniederlage im Jänner so sehr um Einigkeit. Sogar die Führung der Stadtpartei wurde mit einem Obmann und vier Stellvertretern auf eine breite Basis gestellt.

Will man im Jahr 2020 eine echte Konkurrenz für die ÖVP darstellen, geht das nur mit Geschlossenheit und einer Führungspersönlichkeit, die die Partei hinter sich stehen hat. Wer das sein soll, ist noch nicht so ganz klar. Die Entscheidung sollte aber rasch fallen, damit die Fronten für die nächsten Jahre geklärt sind.