Erstellt am 20. Juli 2016, 05:00

von Veronika Löwenstein

Feldgasse zeigt: Es geht anders!. Veronika Löwenstein über die Probleme beim Wohnbauprojekt „Gardena“.

Die Fronten im Falle der Bebauung der Gardena-Gründe sind komplett verhärtet: auf der einen Seite die Stadtgemeinde und die Hypo-Tochter, auf der anderen Seite die Anrainer.

Letztere sind nach dem missglückten Abriss der Gardena-Hallen, der massive Schäden an ihren Häusern angerichtet hat, total verunsichert. Zu lange wurden die Klagen der Bewohner beim Abbruch ins Querulantenfach geschoben. Jetzt haben die Anrainer Sorge, dass ihre Gebäude beim Bau der Tiefgarage erneut Schaden nehmen.

Viel Hoffnung, dass sich am Projekt in seiner jetzigen Form etwas ändert, besteht nicht. Das hat sich zuletzt auch beim Karree-Projekt am Hauptplatz gezeigt. Dass es sehr wohl anders geht, beweist ein Blick in die Vergangenheit: 2010 waren die Anrainer in der Feldgasse gegen das dortige Bauprojekt Sturm gelaufen.

Die Bürgerinitiative schaffte es, gemeinsam mit der Gemeinde und dem Bauträger einen Kompromiss zu erzielen. Der Unterschied damals: Die Gemeinderatswahlen standen unmittelbar bevor. Dieses Glück haben die Anrainer der Gardena-Gründe nicht.