Erstellt am 12. Oktober 2016, 05:00

von Kevin Kada

Keine Spur von einer Minikrise. Kevin Kada über Leobendorfs Rückkehr zu alter Stärke.

Harte Wochen liegen hinter den Leobendorfern. Die Punkteausbeute aus den letzten Spielen war sicher nicht so, wie sich das die Vereinsführung, allen voran Trainer Andreas Haller, vor gestellt hat. Vor allem die zwei Niederlagen gegen Retz und Haitzendorf waren bitter. Doch warum wollte es vor allem gegen Haitzendorf nicht gelingen, einen Sieg zu holen?

Ganz einfach: Rapid. Die Cup- Partie beanspruchte die Körper und Köpfe der Leobendorfer wohl mehr, als man vorher angenommen hätte. Mit dem 5:1-Sieg gegen Waidhofen und dem 4:0-Erfolg zuletzt gegen Ardagger scheint die Minikrise über wunden zu sein. Von der will der Trainer aber sowieso nichts hören. Für ihn war dieser Einbruch keine Krise, sondern einfach verlorene Partien.

Niemand kann erwarten, dass die Leobendorfer jede Partie gewinnen. Und schon gar nicht gegen Top-Mannschaften wie Retz und Haitzendorf. Da können Ausrutscher passieren. Viel wichtiger ist, dass man die Punkte gegen die vermeintlich schwächeren Teams holt. Sieht man sich die Ergebnisse der vergangenen Saison an, dann kann man relativ schnell erkennen, warum es nicht mit dem Titel geklappt hat: Leobendorf verlor damals genau jene Partien, in denen drei Punkten fix einkalkuliert waren.