Erstellt am 16. März 2016, 05:04

von Veronika Löwenstein

Lässt sich nicht schönfärben .... Veronika Löwenstein über die Ausdünnung des Stockerauer Spitals.

"Rettet Schlaf Spital?" betitelte die NÖN im Jahr 2004 einen Bericht, in dem es um die Zukunft der Klinikstandorte Korneuburg und Stockerau ging.

Durch Spezialangebote, so die Hoffnung, sollten die beiden Spitäler, die aufgrund ihrer geografischen Nähe immer wieder infrage gestellt wurden, gesichert werden. Nach der Fusion der beiden Häuser wollte man durch Schwerpunktsetzung die Existenz beider Standorte rechtfertigen. Die Tagesklinik und das Schlaflabor in Stockerau wurden damals als Aushängeschilder dieser Entwicklung gepriesen, die beiden Spitäler wurden zum Landesklinikum Korneuburg-Stockerau mit zwei Standorten zusammengefasst.

Dass ausgerechnet diese beiden Bereiche mit Ende Juni geschlossen werden, lässt die Alarmglocken schrillen, auch wenn man die Entwicklung schönfärbt und offiziell von einer „Übersiedlung“ spricht. Tatsache ist, dass das Stockerauer Spital scheibchenweise ausgedünnt wird. Von einer Schließung war schon lange nicht mehr die Rede. Aber jetzt fürchten auch Insider ernsthaft um das Stockerauer Spital.