Erstellt am 31. März 2016, 05:34

von Veronika Löwenstein

Man muss nicht alles verstehen. Veronika Löwenstein über die Anzeigenflut gegen die Feuerwehr Korneuburg.

Es gibt nichts, was es nicht gibt. Nur diesen Schluss kann man aus der Causa ziehen, mit der sich die Freiwillige Feuerwehr Korneuburg derzeit beschäftigen muss. Ein neuer Nachbar fühlt sich durch das Folgetonhorn gestört und reagiert mit Anzeigen. Der Vorwurf: Die Verwendung des akustischen Signals sei nicht notwendig.

Abgesehen davon, dass die Verwendung bei Einsatzfahrzeugen gesetzlich geregelt ist, muss man sich schon fragen, was sich der Anzeiger von seinem Tun erwartet. Denn mehr als ärgern kann er die Freiwilligen nicht. Ganz zu schweigen davon, dass es bei Einsätzen manchmal um Leben und Tod geht. Und da können Sekunden entscheidend sein.

Jedenfalls kann der Beschwerdeführer von sich behaupten, neben der Feuerwehr auch Landesfeuerwehrkommando, Stadtgemeinde und Bezirkshauptmannschaft zu beschäftigen. Die Frage bleibt, warum man in unmittelbare Nähe des Feuerwehrhauses zieht, wenn man sich dann durch die tägliche Arbeit der Feuerwehr gestört fühlt? Aber man muss nicht alles verstehen.