Erstellt am 23. Dezember 2015, 05:03

von Peter Sonnenberg

Nicht Ausnahme, sondern Regel. Peter Sonnenberg über die Handball-Bezirksvereine.

Was für ein erstes Halbjahr für die Handballmannschaften aus dem Bezirk: In der WHA, Österreichs oberster Spielklasse bei den Damen, setzten sich die Korneuburgerinnen die „Winterkrone“ auf, Stockerau liegt auf dem dritten Platz. 

Und bei den Herren ist Korneuburg der erneute Titel in der Landesliga so gut wie nicht mehr zu nehmen, auch in der Regionalliga deutet alles auf Platz eins hin. Sollten die Mannen um Kapitän Lucas Nebes dann noch die Play-off-Spiele gewinnen, winkt das Ticket für die Bundesliga. Mit anderen Worten: Zwischen den beiden größten Städten des Bezirks hat sich eine neue Handballhochburg entwickelt.

Wobei Entwicklung in diesem Fall durchaus wörtlich zu nehmen ist: Sowohl bei den Damen als auch Herren besteht das Grundgerüst an Spielern bzw. Spielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs. Was noch schöner ist: Aufgrund der vielen und vor allem erfolgreichen Nachwuchsmannschaften droht keine Gefahr, dass das Reservoir an Talenten versiegt.

Möglich ist das aufgrund der harten Arbeit und des unermüdlichen Einsatzes der UHC- und Union-Handballenthusiasten. Deswegen bleibt zu hoffen, dass die aktuellen Erfolge nicht nur eine Momentaufnahme sind, sondern zur schönen Regelmäßigkeit werden.