Erstellt am 01. Juni 2016, 04:05

von Markus Glück

Populismus als letzte Chance?. Markus Glück über unnötige Schlammschlachten in der Lokalpolitik.

Mit Erwin Kube verfügt die Stockerauer FPÖ über einen Mann, der zweifelsohne einer der aktivsten Stadtpolitiker ist. Umso verwunderlicher ist es, dass sein Einsatz dabei vor allem von den eigenen Parteimitgliedern torpediert wird.

Die Angst der FPÖ, nur mehr im Doppelpack mit der SPÖ wahrgenommen zu werden, ist wohl derart groß, dass tief in die Populismusschublade gegriffen wird. Angefangen beim Wunsch eines Burkini-Verbots im Bad und patrouillierenden Freibad-Securitys, sorgte man zuletzt mit einer Falschmeldung über Flüchtlinge für Kopfschütteln.

Daneben attackiert ein FP-Mitglied einen aktiven SP-Gemeinderatskandidaten und schimpft die Bundesregierung Diktatur. Und Kube? Der schweigt und verweist bei Anfragen stets auf Parteichef Wolfgang Mayer.

Die derzeitige Populismuswelle ist in der Gemeindepolitik nicht nur fehl am Platz, sondern führt auch dazu, dass die Gräben zwischen den Parteien noch tiefer werden. Für die FPÖ kann man sich nur wünschen, dass Kube bald wieder Oberwasser bekommt und nachhaltiges Arbeiten wieder Vorrang hat.

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