Erstellt am 29. Oktober 2015, 05:42

von Veronika Löwenstein

regiobahn-Aus wäre paradox. Veronika Löwenstein über eine Landesausstellung ohne die Bahnverbindung.

Der Bezirk bewirbt sich mit dem Thema Mobilität und einem völlig neuen Konzept für die Landesausstellung 2021. Man will weg vom Standortdenken, hin zu einer Ausstellung, die sich im Raum abspielt und verschiedenste Formen von alternativer Mobilität abbildet. 

Nicht verzichten kann man auf ein Highlight, mit dem man die Werbetrommel rühren kann, das gleichzeitig aber nachhaltig positiv auf die Region wirkt. Das ist ja auch der Hintergedanke jeder Landesausstellung.

Doch genau bei diesem Highlight hakt die Bewerbung. Die Gondel über die Donau ist (teure) Illusion, und auch das Projekt regiobahn liegt in den letzten Atemzügen. Offenbar bereitet die Politik nur noch ein Ausstiegsszenario für das in den letzten Jahren gut aufbereite Vorhaben vor. Wie es derzeit aussieht, wird man den Gemeinden den Schwarzen Peter in die Schuhe schieben, weil sie den Anteil der offenen Betriebskosten nicht berappen werden können. Spätestens, wenn es soweit kommt, führt sich die Bewerbung für die Landesausstellung ad absurdum. Nämlich dann, wenn der Bezirk sein wichtigstes Mobilitätsprojekt der letzten Jahre ad acta legt.