Erstellt am 11. Mai 2016, 05:04

von Peter Sonnenberg

Sind aller guten Dinge drei?. Peter Sonnenberg über die Korneuburger Handballdamen.

Nur ein paar Wochen nach dem starken Auftritt im österreichischen Pokalfinale gegen Hypo setzten die Korneuburger Handballdamen auch in der Meisterschaft das nächste Ausrufezeichen: Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte löste man das Ticket für die beiden WHA-Finalspiele um den Staats meistertitel gegen, erraten, Hypo. Nach dem Sensationscoup im November darf bis zum 18. und 21. Mai von einer weiteren Sensation geträumt werden.

Im Cup gab es nichts zu holen und auch in der Meisterschaft war der österreichische Serienmeister der letzten Jahrzehnte (noch) zu stark. Aber erstens sind bekanntlich aller guten Dinge drei, zweitens gewinnen die Korneuburger Mädels mit jedem Spiel gegen den Serienmeister mehr an Selbstver trauen und drittens findet das erste Spiel in der heimischen Franz-Guggenberger-Sporthalle statt – also dort, wo man den Hypo-Damen die historische erste Meisterschaftsniederlage nach 22 Jahren beibrachte.

Als „Joker“ für die Bezirkshauptstädt erinnen werden diesmal die Fans fungieren. War die Halle damals nicht gerade voll, wird sie diesmal aus allen Nähten Platzen. Vielleicht wird das genau jene Extra-Prozent an Leistung aus den Spielerinnen herauskitzeln, die nötig sein werden, um den Riesen ins Wanken zu bringen.