Erstellt am 31. März 2016, 04:04

von Kevin Kada

Tag eins nach der Ära Prosenik. Kevin Kada über den Trainerwechsel und Leobendorf 2.0.

Gut drei Jahre war Christian Prosenik nun Trainer des SV Haas Leobendorf. Man hat sich viel vom ehemaligen Nationalteamspieler und Bundesligameister versprochen. Und obwohl Leobendorf unter seiner Führung sogar einmal nur sehr knapp am Meistertitel gescheitert war, so blieb der echte Erfolg aus.

Der Trainer ist bei Misserfolg bekanntlich das erste Opfer, wenn es um einen Umbau geht. Prosenik wurde nun zum Opfer dieses Umbaus. Präsident Josef Weber hat eine neue Ära ausgerufen, den Meistertitel für diese Spielzeit an den Nagel gehängt und bereits jetzt mit der Planung für die kommende Saison begonnen.

Die Meinungen, ob die Notbremse des SVL zu früh kam, gehen auseinander. Klar ist, dass nur interne Personen wirklich wissen können, ob es an der Zeit war oder nicht. Was bisher nach außen drang ist, dass der Ex-Coach tatsächlich nicht mehr zur Mannschaft durchdrang.

Oliver Fuka, der Interimstrainer, machte seine Sache gegen Mannsdorf gut. Dass es eine 1:4-Niederlage setzte, geht nicht auf die Kappe des Neo-Trainers. Nun müssen die Leobendorfer Funktionäre beweisen, dass sie ihr Handwerk verstehen und den richtigen Mann unter die Burg Kreuzen-stein holen, damit nicht nur der Fußballplatz für die Regionalliga taugt.