Erstellt am 14. Juni 2017, 05:00

von NÖN Redaktion

Bike 4 Kids: Radeln für die Kinderburg. Niederösterreichweite Radtour soll Spenden für Sozialprojekt einbringen. Das Rote Kreuz im Bezirk Korneuburg schließt sich gemeinsam mit dem Modehaus Minnich an.

Sandra Mayr und Katrin Werenskiold freuen sich auf die Charity-Aktion.  |  Rotes Kreuz Korneuburg/Helmut Riemer

Die Idee entstand aus der Leidenschaft: Vier Sanitäter aus Baden entschieden sich, ihr sportliches Hobby mit dem sozialen Engagement beim Roten Kreuz zu verbinden.

Erholung für traumatisierte Familien

Sie organisierten eine Charity-Radtour, bei der sie 29 Rot-Kreuz-Bezirksstellen in ganz Niederösterreich abfahren. Bereits im Vorfeld werden Spenden gesammelt, die der Kinderburg Rappottenstein zugutekommen – ein Angebot des Roten Kreuzes, das traumatisierten Familien einen Ort der Erholung bietet.

Die Bezirksstelle Ernstbrunn-Korneuburg-Stockerau schließt sich der Charity-Aktion an. So werden auch in Korneuburg Spenden für die Kinderburg gesammelt, und gleichzeitig ist die Stadt einer der Etappenorte, die von den Initiatoren abgefahren werden. Andreas Minnich vom gleichnamigen Modehaus erklärte sich umgehend bereit, ebenfalls mitzuhelfen: Bis 21. Juli steht ein Spendewürfel im Modehaus. Dort können alle Korneuburger das Projekt mit einer Geldspende unterstützen.

Start und Ende in Baden

Die gesammelten Spenden aus allen Bezirken werden im Zuge der Radtour zwischen 17. und 22. Juli an die Initiatoren übergeben. Die Radtour selbst startet und endet in Baden.

660 Kilometer und 4.700 Höhenmeter

Während der 660 Kilometer und 4.700 Höhenmeter werden unter anderem die Städte Neunkirchen, Wiener Neustadt, Bruck an der Leitha, Mistelbach Tulln und eben Korneuburg abgefahren. Dort können sich die vier Initiatoren sowie weitere Radfahrerinnen und -fahrer, die das Projekt mit ihrem Nenngeld finanziell unterstützen, eine kleine Stärkung holen.

„Die Kinderburg Rappottenstein ist vor allem für Kinder nach Schicksalsschlägen eine unheimliche Hilfe, dieses Angebot hat in der Vergangenheit gefehlt“, ist RK-Bezirksstellenleiter Peter Tesarek begeistert.