Korneuburg

Erstellt am 05. Juli 2016, 08:52

von Veronika Löwenstein

SPÖ-Kampagne: Alles nur Populismus?. VP-Baustadtrat zweifelt an der Ernsthaftigkeit der SPÖ-Anliegen. In der Donaustraße hätte man schon alles getan.

Hubert Holzer wunder sich: „Warum bringt die SPÖ die Themen nicht im Ausschuss vor? Foto: NÖN  |  NOEN

18 Punkte, um die Stadt sicherer zu machen, hat die SPÖ im Rahmen ihrer Sicherheitskampagne kürzlich präsentiert. „Es ist positiv, dass sich die SPÖ den Kopf über die Dinge zerbricht“, reagiert VP-Baustadtrat Hubert Holzer. Er bezweifelt aber, dass es die Verkehrssicherheit ist, die der SPÖ am Herzen liegt und vermutet eine rein populistische Maßnahme. „Im Ausschuss habe ich jedenfalls noch nie etwas davon gehört“, wundert er sich. Jetzt warte er, dass die SPÖ mit konkreten Lösungsvorschlägen auf ihn zukommt.

Die Verlegung des Schutzweges in der Donaustraße tut Holzer als Justament-Forderung der SPÖ ab. „Es gab eine Evaluierung der Unfallhäufungspunkte im Bezirk Korneuburg. Da war im innerstädtischen Bereich kein einziger Punkt dabei, der von der Bezirkshauptmannschaft an uns herangetragen wurde“, gibt der Baustadtrat zu denken. Mittlerweile gebe es an der Stelle eine mobile Schwelle, eine 30-km/h-Beschränkung, ein Gefahrenzeichen und eine Warnblinkanlage. „Wenn jemand das alles ignoriert, dann kann ich mich auf den Kopf stellen“, sagt Holzer. Für eine bessere Sicht wären außerdem die Sträucher geschnitten worden.

Eine Fußgänger-Unterführung nach der Sperre des Bahnübergangs in der Klosterneuburger Straße, wie von der SPÖ gefordert, beziffert Holzer mit einer Million Euro. „Das ist unfinanzierbar“, hält er fest, „das können wir uns nicht leisten.“