Korneuburg

Erstellt am 28. April 2017, 05:00

von Veronika Löwenstein

Stockerauer Straße: Radweg endet abrupt. Barrieren an der Bahnkreuzung wurden entfernt, jetzt wünscht sich Radlobby die Weiterführung über die Stadtgrenze.

Der „Wiesenradweg“ ist für die Korneuburger Radlobby der beste Beweis, dass eine Weiterführung des Radwegs auf der Stockerauer Straße dringend notwendig ist. Die Geschäfte jenseits der Korneuburger Stadtgrenze werden offensichtlich auch von Radfahrer und Fußgängern frequentiert.  |  NOEN

Die Radlobby jubelt: „Eine der ganz großen Barrieren im Korneuburger Radwegenetz wurde beseitigt.“ In nur wenigen Tagen hat die Stadt die Eisenbahnkreuzung in der Stockerauer Straße fit für Radfahrer gemacht. Die lästigen Absperrbügel, die sie auf die Straße – direkt in den Gegenverkehr – ausweichen haben lassen, gehören der Vergangenheit an.

Auch der zuständige Stadtrat Hubert Holzer ist zufrieden, dass die Gefahrenstelle beseitigt ist und die Sperre der Stockerauer Straße ohne Probleme vonstattengegangen ist. „Es wurde sehr flott gearbeitet“, lobt er, „die Sperre wurde kurz gehalten, damit sie so wenig störend wie möglich ist.“

Radweg endet an der Grenze zu Leobendorf

Geht es nach der Radlobby, wartet aber schon die nächste Aufgabe auf die Politiker. Denn der Radweg führt entlang der Stockerauer Straße bis knapp vor die Stadtgrenze beim McDonalds-Restaurant, wo er dann endet. Spuren in der Wiese zeugen aber davon, dass auch dort, an der Grenze der Gemeinden Korneuburg und Leobendorf, Radfahrer und Fußgänger unterwegs sind.

Eine Verlängerung des Radwegs sei geplant und jederzeit möglich, beteuert Bauamtsleiter Wolfgang Schenk. Man warte aber, bis Leobendorf seinen Teil des Radwegs finalisiert hätte. „Es macht nur Sinn, wenn beide gleichzeitig den Radweg machen“, gibt er zu denken.

Leobendorf, das den wesentlich größeren Part zu stemmen hat, hätte das Projekt aber derzeit gestoppt. „Bei uns geht es nur um rund 50 Meter“, veranschaulicht Schenk. Für Stadtrat Holzer hat das Projekt nicht die selbe Priorität wie der Bahnübergang: „Hier gibt es kein Gefahrenpotenzial.“

Endlich sind die Absperrbügel an der Eisenbahnkreuzung in der Leobendorfer Straße weg: Stadtrat Hubert Holzer, Bürgermeister Christian Gepp, Bauamtsleiter Wolfgang Schenk und Stadträtin Elisabeth Kerschbaum besichtigten die Baustelle.  |  privat, Stadtgemeinde