Korneuburg

Erstellt am 11. Juli 2016, 07:36

von Markus Glück

Suche nach Vermisstem. Ein Großeinsatz am Sonntag endete für einen Schwimmer in der Donau glimpflich. Nach 30 Minuten wurde Einsatz abgebrochen.

Bei ihrem zweiten Einsatz konnte die Feuerwehr ein gestohlenes Motorrad aus der Donau ziehen. Foto: FF Korneuburg  |  FF Korneuburg

Gleich zweimal musste vergangenen Sonntag die Feuerwehr Korneuburg ausrücken. Kurz nach 14 Uhr meldete eine Frau im Strombad Kritzendorf, dass sie ihren Bruder in der Donau untergehen sah. Neben den Feuerwehren Klosterneuburg und Kritzendorf rückten auch jene aus Korneuburg und Langenzersdorf aus.

Zusätzlich wurden die Betriebsfeuerwehr Wien und der Notarzthubschrauber C9, der Taucher der Berufsfeuerwehr an Board hatte, alarmiert.

Die Suchaktion endete dann glimpflich, wie Korneuburgs FF-Kommandant-Stellvertreter Martin Peterl gegenüber der NÖN bestätigt: „Die Person ist nach mehr als 30 Minuten wieder im Strandbad angekommen, der Einsatz wurde in der Folge abgebrochen.“

Beim Einrücken folgte dann gleich die zweite Alarmierung: Der Notarzthubschrauber hatte bei seinem Flug über die Donau ein Motorrad im Wasser entdeckt. Auf Höhe des Radanlegeplatzes beim Donau-Radweg in Korneuburg konnte die Feuerwehr das Fahrzeug aus dem Wasser ziehen. In der Folge stellte sich heraus, dass es sich um ein gestohlenes Motorrad handelte, welches die Täter in der Donau entsorgt hatten.