Korneuburg

Erstellt am 25. Juli 2016, 08:38

von Bernhard Preineder

Wer ist jetzt schuld: Vandalen oder Wind?. Ärger über Wildwuchs an Plakatständern und Gefahren für Verkehrsteilnehmer. Ortschef: „Es gibt klare Regeln!“ Der Wildwuchs an Plakatständern stößt so manchem sauer auf. In einer Korneuburger Web-Comunity gehen die Wogen hoch.

 |  NOEN, Löwenstein

Grund des „Tsunamis“: Immer wieder sorgen die Ständer für gefährliche Situationen, wenn sie in die Fahrbahn ragen, oder wie im jüngsten Fall, wo ein Ständer in den Fuß- und Radweg ragte und somit die Verkehrssicherheit beeinträchtigte.

Bürgermeister Christian Gepp (ÖVP) sieht derzeit keine größeren Probleme, gibt aber zu, dass es immer wieder zu Ausnahmen kommt, auf die die Stadt keinen Einfluss hat.

Bereits im Vorfeld hätte es laut Gepp geeignete Maßnahmen gegeben, um den Wildwuchs an Plakatständern schon im Vorhinein einzudämmen. „Es gibt diesbezüglich einen Gemeinderatsbeschluss, der das ,wilde‘ Aufstellen dezidiert verbietet.“

Zudem hätte die Stadt gemeinsam mit dem Stadtmarketing an die 80 Flächen, etwa auf Litfaßsäulen, den Vereinen zum Plakatieren angeboten. Diese könnten jederzeit gebucht werden.


 „Auffällig, dass es immer SPÖ-Plakate sind“

SPÖ-Vizebürgermeister Thomas Pfaffl machte aus seinem Herzen keine Mördergrube: „Dass mit den Plakatflächen stimmt, aber das gilt nur für Vereine und außerdem sind sie meistens schon lange vorher ausgebucht.“ Und er verweist in diesem Zusammenhang auf die Ständer der ÖVP, auf denen Bürgermeister Christian Gepp auf seine Grilltour hinweist.

Natürlich ärgert es auch ihn, dass es immer wieder „Lustige“ gibt, die sich einen Spaß daraus machen, die Ständer zu verschieben, umzuschmeißen oder auch, wie vor allem bei der SPÖ, die Plakate abreißen, also die Inhalte zerstören. Seiner Meinung nach könnte es aber auch ein starker Wind sein, der dafür verantwortlich ist.

Pfaffl will niemandem die Schuld geben, er wundert sich nur darüber, „dass es schon augenfällig ist, dass besonders bei unseren Plakaten der Wind immer wieder hineinfährt.“ Jedenfalls könne er nicht jeden Tag die Routen abfahren, um zu prüfen, ob eh alles okay ist.