Leobendorf

Erstellt am 19. Oktober 2016, 05:00

von Alexandra Frantz

Kurzparkzone in Pipeline. Ab November wird das Leobendorfer Herzstück zur Kurzparkzone. In den ersten zwei Wochen möchte man Infozettel in den Windschutzscheiben verteilen, danach wird gestraft.

 |  Frantz

VP-Bürgermeisterin Magdalena Batoha setzte in der letzten Gemeinderatssitzung ihre Forderung nach einer Kurzparkzone auf dem Dorfplatz durch. „Man sieht jetzt während den Umbauarbeiten, wo die Parkplätze nicht vorhanden sind, wie wichtig und notwendig diese sind“, begründet sie damit die Entscheidung.

Parkdauer mit eineinhalb Stunden begrenzt

Bereits nach der Eröffnung des neues Dorfplatzes, die Ende November stattfinden wird, soll auch schon mit der Kurzparkzonenregelung begonnen werden. „In den ersten zwei Wochen werden wir Infozettel an die Windschutzscheiben der parkenden Autos, die sich nicht an die Zeiten halten, anbringen, danach wird angezeigt“, kündigt die Bürgermeisterin im NÖN-Gespräch an.

Die Parkdauer wird mit eineinhalb Stunden begrenzt sein. Für die Parkraumüberwachung sind Mitarbeiter der Sicherheitsfirma FSZ im Ort unterwegs. „Zu Beginn wird öfters kontrolliert, nach einiger Zeit wird sich das sicher einspielen“, erklärt Batoha. Die Kurzparkzone soll von Montag bis Freitag in der Zeit von 7 bis 18 Uhr und samstags zwischen 7 und 12 Uhr gelten.

Adler: "Bewusstseinskampagne sinnvoller"

Eine Maßnahme, mit der die Grünen-Politikerin Alexandra Adler nicht konform geht: „Wir haben dagegen gestimmt, weil wir von Anfang an gegen neue Parkplätze am Dorfplatz waren“, rechnet sie so mit einem vermehrten Verkehrsaufkommen. Außerdem vertritt Adler die Meinung, dass anstatt Strafen eine Bewusstseinskampagne sinnvoller gewesen wäre. „Ein Aufruf in der Gemeindezeitung wäre zum Beispiel eine gute Möglichkeit gewesen.“ Aber auch Briefchen oder Hinweise hätten für die Grünen eine Alternative dargestellt.

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