Harmannsdorf

Erstellt am 20. Juli 2016, 05:00

von Christian Simon

Totes Pferd im Garten von FPÖ-Gemeinderat. FPÖ-Gemeinderat bewahrte für kurze Zeit ein totes Pferd im Garten auf. ÖVP und Bürgermeister haben dafür kein Verständnis.

Ein anonymer Beobachter sah das tote Pferd im Garten und schickte ein Foto an den Bürgermeister.  |  privat

„Was macht ein totes Pferd im Vorgarten von Gemeinderat Knoll?“, rätselt die ÖVP in ihrer aktuellen Parteizeitung. „Ich habe anonym ein Foto zugeschickt bekommen, auf dem ein offensichtlich lebloses Pferd im Garten von Herrn Knoll liegt, und mich sehr gewundert“, so VP-Bürgermeister Norbert Hendler, der verurteilt, dass vorbeifahrende Personen den Kadaver sehen würden.

FPÖ-Gemeinderat Josef Knoll erklärt, dass er als eine Art „Zwischenlager“ für tote Pferde fungiere, die in Reitställen verenden oder eingeschläfert werden müssen. „Wenn im Reitstall ein Pferd stirbt, will der Stall das Tier schnell weghaben, weil es natürlich keinen guten Eindruck macht. Bis die Tierkörperverwertung es dann abholt, wird es bei mir gegen ein Entgelt in der Halle aufbewahrt“, erklärt Knoll den Sachverhalt. Das Pferd hätte sich nur für kurz Zeit im Garten zwischen der Halle und den Thujen befunden.