Erstellt am 21. Januar 2016, 04:08

von Josef Christelli

Nach Unfall: Spenden sollen Familie helfen. Die Maisbirbaumerin Chandiru Mawa kam bei einem Autounfall ums Leben. Mit Spenden kann man ihrer Familie helfen.

Chandiru Mawa (r.) beim Treffen der Uganda-Austria Freundschafts-Gesellschaft im Oktober 2015.  |  NOEN, Mikysek

Man kannte Chandiru Mawa als Frohnatur: Ihre Lebensfreude war ansteckend, in ihren beliebten Tanzkursen vermittelte sie den Teilnehmern Temperament und Spaß an der Bewegung.

Am 12. Jänner wurde die 45-Jährige, die ursprünglich aus Uganda stammte und in Maisbirbaum lebte, jedoch plötzlich aus dem Leben gerissen: Mawa war am frühen Vormittag in Richtung Mistelbach unterwegs. Kurz nach der Einfahrt nach Eggersdorf kam sie auf der eisglatten Fahrbahn ins Schleudern und prallte mit der Beifahrerseite in einen entgegenkommenden Lastwagen.

Der Lkw-Lenker sah das Auto auf sich zuschlittern, bremste sofort und versuchte auszuweichen, hatte aber keine Chance. Mawa wurde eingeklemmt und verstarb noch an der Unfallstelle. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt und wurde vom Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes betreut. Die Feuerwehren Eggersdorf, Ladendorf und Niederleis waren im Einsatz, sperrten die LB40 und richteten Umleitungen ein.

Mutter von vier Kindern

Mawa hinterlässt ihren Lebenspartner und vier Kinder im Alter von acht bis 16 Jahre. Jetzt wurde eine Spendenaktion gestartet, die der Familie in der ersten Not weiterhelfen soll: Man kann an das Spendenkonto „Chandiru“ überweisen (Raiffeisenbank Bramberg/Sbg., IBAN: AT66 3501 1000 0007 5796, BIC: RVSAAT2S011).

NÖN.at hatte berichtet: