Erstellt am 21. März 2016, 09:38

von Markus Glück

Neue Bürgerplattform in Stockerau. Andreas Burger kritisiert, dass es in Stadt schwer ist an Infos zu kommen. Plattform soll Bürger helfen.

Andreas Burger liegt die Stadt am Herzen. Aus diesem Grund möchte er den Menschen mit einer eigenen Bürgerplattform dienen.  |  NOEN, Glück

Der Stockerauer Andreas Burger will eine Bürgerplattform gründen, um, wie er sagt, als Anlaufplattform für Informationen und Hilfe zu dienen. Burger, der in den letzten Monaten bereits mehrere Punkte in der Stadt kritisiert hat, sieht sich weder als Querulant noch als Wutbürger: „Auch als sogenannter ,Zuagrasta‘ liegt mir die Stadt am Herzen.“

Sauer stößt den Stockerauer auf, dass es in der Stadt immens schwer ist an Informationen zu kommen. „Wir wollen helfen und aufzeigen, wo es Probleme gibt“, erklärt Burger, dass man derzeit dabei ist, die notwendigen Schritte dafür in die Wege zu leiten. Zurzeit umfasst die Plattform fünf Künstler mit eigenen Ausstellungen und Infoveranstaltungen will man aber mehr Bürger ansprechen und wachsen.

„Ich will kein Politiker werden und dann im Rathaus sitzen“

„Viele in der Stadt wissen einfach nicht wohin sie sich wenden können, wenn es Probleme gibt“, führt Burger aus, „einige haben auch Angst vor der Parteipolitik.“

Er selbst gibt sich betont unpolitisch: „Ich will kein Politiker werden und dann im Rathaus sitzen.“ Zur besseren Vernetzung möchte man auch andere Bürgerinitiativen im gesamten Bezirk kontaktieren.

Burger, der selbst Angestellter der Kommunale Immobilien Liegenschaftsverwaltungs- und Verwertungsgesellschaft (KIG) ist, hat keine Angst, durch sein Auftreten Konsequenzen zu erfahren: „Ich habe keine Angst um meinen Job. Wenn es soweit kommt, dass jemand seinen Job verliert, der seine Meinung sagt, sind wir nicht weiter- sondern zurückgegangen.“