Erstellt am 02. Juni 2016, 05:05

von Dieter Rathauscher

Neuer Schwung für SPÖ. Alfred Hönigschmid von der SPÖ in Großmugl zieht sich berufsbedingt mittelfristig zurück und ist auf der Suche nach einem Nachfolger an der Parteispitze.

SPÖ-Obmann Alfred Hönigschmid sucht nach aktiven Mitgliedern für seine Partei.  |  NOEN, Dieter Rathauscher

Die SP-Europa-Abgeordnete und gebürtige Großmuglerin Karin Kadenbach kritisierte in einem NÖN-Gespräch, dass die SPÖ in ihren Heimatort zu wenig aktiv sei. „Wir brauchen Leute, die in das tägliche Leben integriert sind. Es reicht nicht, wenn man nur am Wochenende Zeit für die Gemeindearbeit hat“, so Kadenbach.

Dazu nahm nun Alfred Hönigschmid, der Obmann der SPÖ in Großmugl, Stellung: „Ich habe schon vor diesem Interview mit Karin Kadenbach gesprochen und ihr meine Schwierigkeiten erläutert. Wegen meiner beruflichen Tätigkeit kann ich mich tatsächlich nur noch eingeschränkt um die Parteiarbeit kümmern. Wir sind dabei übereingekommen, dass wir bis Herbst eine Lösung finden wollen.“

"SPÖ und Landgemeinde schwierig zu vereinen"

Im Herbst wird es eine Hauptversammlung geben, und bis dahin will Hönigschmid neue Leute für die Sozialdemokraten rekrutieren. Er selbst möchte sich, sobald es soweit ist, in die zweite Linie zurückziehen.

Aber die Rekrutierung aktiver Mitglieder ist gar nicht so einfach, wie er mit leichtem Sarkasmus erzählt: „Ich bin schon mit zwei bis drei möglichen Kandidaten im Gespräch, darunter auch mit neu Zugezogenen. Bei den Ansässigen ist das eher schwieriger.

Sie sagen mir zwar, dass sie mit der SPÖ sympathisieren, aber aktiv engagieren könnten sie sich nicht, da sie ansonsten von der Oma enterbt würden. SPÖ und Landgemeinde, das ist leider noch immer sehr schwierig zu vereinen.“