Erstellt am 18. September 2015, 06:32

von Michaela Höberth

Neuer Verein: Ecke für die Kultur. Viel vor haben die vier Köpfe des "Kultur EK": Sie wollen mit ihren Veranstaltungen Kultur und Gemütlichkeit verbinden.

Claudia Hammerl, Barbara Bauer, Romy Neuwirth und Andrea Reissmann wollen mit ihrem »Kultur EK« einen neuen Treffpunkt schaffen - nicht nur für Kulturinteressierte.  |  NOEN, Höberth

Zwei Veranstaltungen im Dorfhaus Königsbrunn lassen die Herzen Kulturinteressierter höherschlagen: Am 25. September wird zu einem Schrammelmusikabend eingeladen, am 29. Oktober gibt Thomas Raab eine Lesung seines Romans „Still - Chroniken eines Mörders“.

Kulturhighlights im Veranstaltungskalender zu finden

Dass sich Kulturhighlights wie diese nun vermehrt im Veranstaltungskalender finden, kommt nicht von ungefähr: Seit Mai gibt es den Verein „Kultur EK“ (Kultur Enzersfeld-Königsbrunn, gesprochen „Kultur-Eck“), der einen neuen Treffpunkt schaffen will - nicht nur für Kulturinteressierte, wie es auf der Homepage geschrieben steht. „Die Idee ist aus einem Scherz heraus geboren worden“, erzählen die beiden Gründerinnen Barbara Bauer und Andrea Reissmann.

Doch der Wunsch, das Gemeindeleben mit Kultur und Gemütlichkeit zu bereichern, ließ die beiden Königsbrunnerinnen nicht mehr los. Mit Claudia Hammerl und Romy Neuwirth holten sie sich tatkräftige Verstärkung aus Enzersfeld.

Dorfhaus bietet ideale Voraussetzungen für Kulturabende

Derzeit führt der Verein zwölf Mitglieder, „und es kommen laufend neue Anfragen“, freut sich Bauer. Mit dem Dorfhaus Königsbrunn hat man eine ideale Veranstaltungsstätte gefunden: Es ist ebenerdig angelegt und bietet alle Voraussetzungen für gelungene Kulturabende. Das Schrammelkonzert ist die erste Veranstaltung des Vereins. „Mal schauen, wie es läuft“, sind die Organisatorinnen gespannt. Jeder, der Spaß an der Sache hat, ist herzlich willkommen. Neben der Musik wird es Schmankerln und Gelegenheit für ein gemütliches Beisammensein geben. Thematische Grenzen will man sich für die Zukunft noch keine setzen: „Es soll für Jung und Alt etwas geboten werden“, verspricht Reissmann. Auch Talente aus der Region sind willkommen.