Erstellt am 08. Januar 2016, 04:38

Neues Gesicht für die Judithastraße. Neubau einer Arztpraxis macht die Errichtung von Parkplätzen notwendig. Auch Springbrunnen soll abgebaut werden.

Der zuständige Stadtrat Karl Kronberger ist dafür, auch den nicht mehr funktionstüchtigen Springbrunnen zu entfernen.  |  NOEN, privat

Der Internist Doktor Pribasnig wird in absehbarer Zeit seine Ordination in der Judithastraße eröffnen. Für den Neubau der Praxis wurde ein ehemaliges Restaurant abgerissen. Einige weitere Häuser stehen zum Verkauf. Somit wird sich auch an der Gestaltung bzw. dem Aussehen der Straße einiges ändern.

Die Gestalt des Neubaus der Arztpraxis nimmt bereits konkrete Formen an. Für die neue Ordination sind zwangsläufig in der Wohnstraße zusätzliche Parkplätze für Behindertenfahrzeuge und Rettungsautos unbedingt vorzusehen.

Kastanienbäume müssen Platz machen

Aus diesem Grunde gibt es auch das Ersuchen des Arztes um Entfernung von ein bis zwei Kastanienbäumen. Nur dann können die unbedingt notwendigen Parkplätze vor der zukünftigen Ordination geschaffen werden. Über eine weitere Neugestaltung der Straße soll erst entschieden werden, wenn klar ist, wer die Käufer der zum Verkauf stehenden Häuser sein werden und was diese dort planen.

Im Zentrum der Judithastraße befindet sich aber auch noch ein seit Jahrzehnten nicht mehr funktionstüchtiger kreisförmiger Springbrunnen. Dieser wurde stillgelegt. In der Zwischenzeit wurde immer wieder versucht, ihn im inneren Bereich zu bepflanzen, was allerdings nie von langer Dauer war. Kinder oder Vandalen hatten die Pflanzen jedes Mal innerhalb kürzester Zeit entfernt.

Springbrunnen als Hindernis

Auch stellt sich der Springbrunnen immer wieder als Hindernis bei der Einfahrt von Einsatzfahrzeugen von der Judi-thastraße in den Schulweg dar. Wenn nun durch die neue Arztpraxis auch noch Rettungsautos und Behindertenfahrzeuge dazu kommen, kann sich die Sache weiter zuspitzen.

„Wenn schon die Lage in diesem Bereich durch die Entfernung von ein oder zwei Kastanienbäumen neu gestaltet werden soll, muss gleichzeitig auch die Situation durch die Entfernung des funktionslosen, hinderlichen Springbrunnens entschärft werden. Über die weitere Neugestaltung der Straße soll nach Klärung bzw. Abschluss der weiter anstehenden Hausverkäufe beraten und entschieden werden“, so der zuständige Stadtrat Karl Kronberger über die weitere Vorgehensweise.