Erstellt am 16. März 2016, 05:04

von Michaela Höberth

Neues Verkehrsangebot: ISTmobil schlägt Brücke. Ab dem 1. Juli genügt ein Anruf, um von A nach B zu kommen: Gerasdorf schließt sich dem Projekt ISTmobil an. Damit wird nun auch das G3 angefahren.

Bald werden diese Tafeln auch in Gerasdorf stehen: Mit 1. Juli soll das Sammeltaxi-Modell »ISTmobil« in der Gemeinde starten. VP-Vizebürgermeister Lukas Mandl und SP-Bürgermeister Alexander Vojta vor dem Rathaus, das eine wichtige Haltestelle sein wird.  |  NOEN, Höberth

Für SP-Bürgermeister Alexander Vojta ist es "ein Glücksgriff", sein VP-Vize Lukas Mandl freut sich „wie ein Nackerpatzl“: Wenn alles nach Plan verläuft und die Gremien der Stadtgemeinde dem Vorhaben zustimmen, gehört Gerasdorf mit 1. Juli zum Einzugsgebiet des ISTmobils.

Es sind vor allem die Querverbindungen zwischen den Stadtteilen, an denen es beim öffentlichen Verkehrsangebot der Gemeinde hapert. „Vor Jahren gab es bereits ein Anruftaxi, aber unter anderen Rahmenbedingungen. Damals hat das Angebot mit der Nachfrage und den Kosten nicht zusammengepasst“, erklärt Vojta. Das ISTmobil erfüllt nun alle Ansprüche an ein zusätzliches Verkehrsangebot: „Es ist, als hätte es auf uns gewartet!“, ist Vojta begeistert.

„Gerasdorf ist für dieses Modell prädestiniert, 
da es so weitläufig ist. Es wird in kurzer Zeit 
super Zahlen haben.“
Hermann Haller, VP-Landtagsabgeordneter

Den Anstoß zu der Umsetzung gab Korneuburgs VP-Landtagsabgeordneter Hermann Haller: „Gerasdorf ist für dieses Modell prädestiniert, da es noch weitläufiger ist als Korneuburg oder Stockerau“, weiß er. Die Vorteile einer Erweiterung für den Bezirk Korneuburg liegen auf der Hand: Das Netz mit 800 Anfahrtspunkten im Bezirk und an den umliegenden Bahnhöfen wird um weitere 50 Haltestellen ausgebaut. Durch den Zuwachs kann nun auch das Einkaufszentrum G3 angefahren werden.

Außerdem läuft das ISTmobil, das auf dem Bereitschaftsprinzip basiert, so noch kostengünstiger. „Gerasdorf wird in kürzester Zeit super Zahlen haben“, ist Haller überzeugt. Sein Kollege im Landtag, VP-Vizebürgermeister Lukas Mandl, freut sich ebenso, dass schon weit vor dem 1. Jänner 2017 Brücken zum neuen Bezirk geschlagen werden können. „Ich bin glücklich, dass Haller uns sofort als Gemeinde ins Spiel gebracht hat und dass die Förderung für das Projekt auf Gerasdorf ausgedehnt wurde“, so Mandl.

Bevor das Projekt starten kann, müssen jedoch noch die Haltestellen definiert werden. Die Bürger sind eingeladen, Vorschläge einzubringen. Mehr Informationen zum ISTmobil findet sich auf www.istmobil.at .