Erstellt am 02. Dezember 2015, 12:59

von Michaela Höberth

„Nils“ sorgte für einige Einsätze. Das Sturmtief „Nils“ bescherte den Feuerwehren des Bezirks mehrere Einsätze.

Sturm-Einsätze gab es auch in Pettendorf.  |  NOEN, FF Langenzersdorf
In Bisamberg galt es am Dienstagvormittag zwei umgestürzte Bäume zu entfernen. Auch das Dach einen Schuppens wurde teilweise abgetragen und das Traufenblech eines Einfamilienhauses musste gesichert bzw. ebenfalls entfernt werden.

Gleich vier Einsätze in Langenzersdorf

In Langenzersdorf mussten die Florianis gleich vier Mal ausrücken: Am Einsatzort in der Seeschlacht war durch die starken Winde in der Nacht auf Dienstag eine zirka zehn Meter hohe Silbertanne teilweise entwurzelt worden.

x  |  NOEN, FF Bisamberg


Ein anderer Baum stützte die entwurzelte Tanne und verhinderte so das Umstürzen. Unter Zuhilfenahme des Krans des Versorgungsfahrzeugs kürzten die Florianis den Baum auf eine Länge bei der kein weiteres Umstürzen zu befürchten war und die Bearbeitung durch den Grundstückseigentümer möglich war.

Plakatwand drohte umzustürzen

Nur kurze Zeit später wurden die Feuerwehrmänner zum nächsten Sturmeinsatz des Tages alarmiert. In der Friedhofstraße lag ein entwurzelter Baum auf der Fahrbahn. Die Mannschaft des Rüstfahrzeugs sowie die des Versorgungsfahrzeugs sicherten die Einsatzstelle ab und begannen unmittelbar mit der Beseitigung des umgestürzten Baums. Unter Verwendung der Motorsäge wurde dieser zerteilt und auf den Parkflächen abgelegt.

x  |  NOEN, FF Bisamberg


Des weiteren drohte eine Plakatwand auf einem unbebauten Grundstück an der Wienerstraße umzustürzen. Die Feuerwehrleute zerschnitten die Plakatwand und verbrachten diese auf das unbebaute Grundstück. Gegen Mittag musste schließlich erneut wegen eines Schadstoffeinsatzes ausgerückt werden.

Am Einsatzort eingetroffen stellte sich heraus, dass aufgrund des Sturmes ein Motorrad umgefallen ist und eine geringe Menge Treibstoff auslief. Durch die Abdeckplane wurde verhindert, dass der Treibstoff in das Erdreich gelangte. Die Einsatzkräfte banden die ausgeflossene Flüssigkeit und verbrachten das Motorrad in die Einfahrt des Besitzers.

Doch am anderen Ende des Bezirks blieb der Sturm nicht ohne Folgen: Entlang der B19 Richtung Gaisruck drohten mehrere Bäume umzustürzen. Die Feuerwehr Pettendorf holte die Einsatzgruppe aus Gaisruck hinzu, gemeinsam wurden die Bäume umgeschnitten, entfernt und anschließend die Straße gereinigt.