Erstellt am 27. Januar 2016, 05:03

von Veronika Löwenstein

Parken: SPÖ fürchtet eine Verschärfung. Die SPÖ greift das Thema Tiefgarage wieder auf und fordert im gleichen Atemzug eine Tieferlegung der Bundesstraße.

SP-Vizebürgermeister Thomas Pfaffl (li.) und SP-Stadtrat Martin Peterl bringen das Thema Tiefgarage im Zentrum wieder aufs Tapet.  |  NOEN, Löwenstein

Die SPÖ wärmt eine Idee auf, die schon in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer wieder einmal heiß diskutiert wurde – die Forderung nach einer Tiefgarage. Den Grund erklärt SP-Stadtrat Martin Peterl:

„Das Problem hat sich verschärft. Es muss eine Lösung her, ich glaube nicht, dass das Verkehrskonzept den Hauptplatz beruhigt.“ SP-Vizebürgermeister Thomas Pfaffl geht sogar noch einen Schritt weiter. Neben einer Tiefgarage wünscht er sich auch eine Tieferlegung der B3. „Die Straße geht dann also unterirdisch“, folgert er. Der ÖVP wirft Peterl vor, keine Lösungen parat zu haben.

Bürgermeister Gepp: "Wird Änderungen geben"

VP-Bürgermeister Christian Gepp sieht keinen Handlungsbedarf, zumal es auch bei der Benutzung des Parkhauses beim Bahnhof Änderungen geben wird, wie er ankündigt. Um zu verhindern, dass Dauerparker die Parkplätze verstellen, soll die Park&Ride-Anlage künftig nur noch von Bahnkunden genutzt werden können.

„Es gibt schon Modelle in anderen Gemeinden, in denen das Parkhaus mit einem Schranken versehen ist“, klärt er auf. Außerdem wird die Anlage auf der anderen Seite erweitert. Auch dass der Krankenhaus-Parkplatz für Patienten geöffnet worden ist, trage zur Entlastung des Hauptplatzes bei, ist sich Gepp sicher.

„Der Bürgermeister soll sich einmal zu bestimmten Zeiten auf den Hauptplatz begeben“, rät Peterl dem Stadtchef. Pfaffl fürchtet, dass durch den Neubau des Landesgerichts, auch bekannt unter dem Projektnamen Karrée Korneuburg, die Parkplatzsuche noch länger dauern wird.

„Man muss nur rechnen“, appelliert Pfaffl. Er fürchtet, dass neben Parkplätzen für Bewohner und Büroangestellte nicht mehr viele Stellplätze für die Öffentlichkeit in der Karrée-Garage übrig bleiben werden. „Und wenn eine Stunde vier Euro kostet, stellt sich so und so niemand rein.“