Gerasdorf bei Wien

Erstellt am 31. Mai 2017, 05:00

von Veronika Löwenstein

„The Voice“ sucht im G3 Talente. Der Gesangswettbewerb ist nach 15 Jahren von der SCS nach Gerasdorf übersiedelt. Start im Herbst.

Freuen sich schon auf viele neue Gesangstalente: Moderator, Musikproduzent und Eventmanager Reinhart Gabriel, G3-Center-Manager Patrick Homm und Eventmanagerin Helga B. Matzka (v.l.).  |  Löwenstein

James Cottriall hat ihn gewonnen, genauso wie Michelle Luttenberger: Im Herbst gastiert der Gesangswettbewerb „The Voice“ erstmals im Einkaufszentrums G3. 15 Jahre lang suchte man in der SCS nach Sänger-Talenten.

Rund 500 Anmeldungen

„Das G3 feiert im Oktober fünften Geburtstag, und wir wollten etwas Besonderes haben“, freut sich Center- Manager Patrick Homm über die neuen Gäste. Rund 500 Anmeldungen verzeichnet der große Gesangswettbewerb jedes Jahr. Im Vordergrund stehe die Qualität und nicht die Show, erklären die Organisatoren. „Bei uns geht es um unaufgeregte Förderung, wir suchen gute Musiker“, betont Reinhart Gabriel, dass man auch keinem Quotendruck ausgeliefert sei.

An der Suche nach der besten Stimme beteiligen sich die größten Plattenfirmen, Medienvertreter, erfolgreiche Musikproduzenten sowie eine prominente Expertenjury. „Hier kann man seine Karriere starten, den Traum verwirklichen und als Sänger oder Sängerin in das professionelle Musikbusiness einsteigen“, rührt Eventmanagerin Helga B. Matzka die Werbetrommel für die nachhaltigen Erfolge.

Die Sieger der letzten 15 Jahre bestätigen diesen Anspruch. „Von den 15 Gewinnern sind zwölf nach wie vor in der Musikbranche tätig, zehn können sogar davon leben“, zählt Gabriel auf. Auch zwei Amadeus-Gewinne und fünf Nominierungen gehen auf das Konto der bisherigen Sieger.

Plattenvertrag, Musikvideo, Stipendium...

Anmelden kann man sich ab sofort, gesucht werden Sänger und Sängerinnen ab 14 Jahren. Zu gewinnen gibt es die Förderung der eigenen Musikkarriere. Neben einem Plattenvertrag, einer Singleproduktion, einem Musikvideo, Aufnahmetagen im Tonstudio usw. winken auch ein Stipendium für Pop-Gesang am Vienna Konservatorium und ein Auftritt am Wiener Donauinselfest. In der Jury sitzen neben Alex Kahr, Eberhard Forcher, Andy Lee Lang und Eric Papilaya auch Vertreter von Sony Music und Universal Music sowie weitere Produzenten und Promis.

Der Bewerb zeichnet sich auch durch einen wertschätzenden Umgang mit seinen Teilnehmern aus. „Es geht um konstruktive Kritik“, betont Gabriel, „niemand soll sich blamieren“, so das Versprechen. Man spreche damit ein anders Publikum als „Deutschland sucht den Superstar“ an, ist er sich bewusst.

Dass die heurige Talentprobe in neuer Location etwas ganz Besonderes wird, darüber sind sich alle einig: „Ich habe mich noch nie so darauf gefreut wie heuer“, gesteht Matzka im Gespräch mit der NÖN.