Erstellt am 07. Juni 2016, 05:47

Prozess um Schlepperei am Landesgericht vertagt. Wegen Schlepperei hätte sich ein irakischer Staatsbürger am Dienstag am Landesgericht Korneuburg verantworten müssen.

 |  NOEN, APA (Archiv)
Die Verhandlung fiel allerdings ins Wasser: Dem Gericht war nicht bekannt gegeben worden, dass ein Dolmetscher in einem ganz speziellen kurdischen Dialekt gebraucht würde. Den anwesenden Übersetzer verstehe er nicht, meinte der Angeklagte. Der Prozess musste vertagt werden.

Der 20-Jährige befindet sich seit Anfang Februar in U-Haft. Er soll, so der Vorwurf, als Mitglied einer kriminellen Vereinigung in einem Fahrzeug rund 15 Flüchtlinge von Ungarn nach Wien geschleust haben. Dabei lieferte er sich von der Ostautobahn (A4) bis Wien eine Verfolgungsjagd mit der Polizei, ehe er vor dem Westbahnhof schließlich festgenommen werden konnte.