Erstellt am 14. März 2016, 09:18

von Markus Glück

"Sind gemütliche Hütte ohne Berge". Das Konrad Uferhaus in der Stockerauer Au hat sich im ersten Jahr zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelt.

Gemeinsam mit ihrer Assistentin Vera Schmidt (r.) startet Wirtin Gabriele Seidl-Pass in die zweite Uferhaus-Saison.  |  NOEN, Glück

Eingebettet in die idyllische Landschaft der Stockerauer Au eröffnete vor knapp einem Jahr das Konrad Uferhaus mit Pächterin Gabriele Seidl-Pass. Am vergangenen Wochenende startete die zweite Saison für die Betreiber und die Wintermonate wurden dazu genützt neue Pläne zu wälzen und gewisse Abläufe zu optimieren. „Man hat uns in der Stadt sehr gut aufgenommen. Wenn das Wetter passt, haben wir einen großartigen Zustrom“, sprüht Seidl-Pass regelrecht vor Tatendrang.

Für die Quereinsteigerin in die Gastronomie war das erste Jahr aber auch Lehrjahr. „Ich habe geglaubt, dass das Projekt kleiner wird“, schmunzelt die Chefin im NÖN-Gespräch, „wir sind eine gemütliche Hütte ohne Berg, welche sich zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelt hat.“

Vielfältiges Kulturprogramm und Hausmannskost

Um den Gästen auch weiterhin verschiedene Attraktionen zu bieten wird es von 19. bis 28. März wieder einen Ostermarkt geben. Es folgt ein Musikbrunch im April und eine Lesung mit Musik im Mai. Im Juni wird es zudem eine Vorstellung von „Grande Kaos“ geben. „Einmal im Monat möchten wir mit einer Veranstaltung punkten“, so Seidl-Pass. In der zweiten Jahreshälfte werden regionale Woche eine Plattform für junge Musiker bieten.

Punkten will man im zweiten Jahr aber nicht nur mit einem vielfältigen Kulturprogramm, sondern auch mit der bewährten Hausmannskosten, wie Seidl-Pass erzählt: „Unser Rezept für Oma‘s Apfelstrudel wurde über Generationen weitergegeben. Daneben erfreuen sich unsere Suppen und das Speckbrot über eine sehr hohe Beliebtheit.“

Hoch im Kurs stehen bei Familien und Romantiker auch die Kanufahrten mit Picknick-Korb im Altarm der Donau. Seidl-Pass warnt aber Interessierte: „Wer sich eines ausborgen möchte, muss unbedingt reservieren. Die Kanus sind immer schnell ausgebucht.“