Korneuburg

Erstellt am 20. Juli 2016, 05:00

von Veronika Löwenstein

Pokémon-Hype grassiert auch in Korneuburg. Am vergangenen Sonntag fanden die ersten Pokémon-Jagden durch die Stadt statt. Rund 50 junge Leute versuchten, die virtuellen Tierchen via Smartphone zu fangen.

Die Pokémon spielende Truppe, die durch Korneuburg marschierte, mit einem wilden Krabby.  |  privat

Die Gruppe von bis zu 50 Personen, die sich letzten Sonntagnachmittag aufs Handy starrend durch die Stadt bewegte, zog alle Blicke auf sich. „Vor allem, als wir beim Balz vorbeigekommen sind, haben uns alle angeglotzt“, schmunzelt SP-Gemeinderätin Patricia Katsulis, die über eine eigene Facebook-Gruppe zur Pokémon-Jagd aufgerufen hatte.

Pokemonjagd und Arenakämpfe

Der Hype um das Smartphone-Spiel „Pokémon Go“, in dem es gilt, ähnlich einer Schnitzeljagd virtuelle Tierchen in der realen Welt zu fangen, grassiert auch in Korneuburg. Am Samstag entstand die Idee zu dem Treffen, am Sonntag marschierte der Tross durch Korneuburg, fing Pokémons und kämpfte in virtuellen Arenen.

SPÖ finanzierte Lockmodule

Die SPÖ finanzierte so genannte Lockmodule, durch die mehr Pokémons zu jagen sind. „Ich habe das Spiel schon immer auf dem Gameboy gespielt“, erinnert sich Katsulis, die sich freut, dass der Trend der 90er- Jahre eine Renaissance feiert. Dass man sich dabei bewegen muss und neue Leute kennenlernt, sei ein zusätzlicher Anreiz.

Unterbrechungen aufgrund von Serverproblemen

„Toll, dass so viele Junge dabei sind“, frohlockte sie. Die Jüngsten waren gerade einmal zehn Jahre alt, die Ältesten an die 30. Das Jagdrevier erstreckte sich vom Hauptplatz bis zum Kirchenplatz. „Es haben sich auch Leute angeschlossen, die nicht gewusst haben, worum es geht“, berichtet die Gemeinderätin, die Essen und Trinken zu dem spontanen Event mitgebracht hatte. Wermutstropfen: Aufgrund von Serverproblemen musste die Jagd immer wieder unterbrochen werden.

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