Erstellt am 01. Juni 2016, 05:05

von Markus Glück

SPÖ startet Kampagne für Verkehrssicherheit. Stadt-Roten präsentieren Lösungen für Verkehrsprobleme in der Stadt. Peterl: "Kleine Probleme rasch lösen."

Mit 18 Punkten wollen SP-Vizebürgermeister Thomas Pfaffl, SP-Chef Hannes Minatti und SP-Stadtrat Martin Peterl für mehr Verkehrssicherheit in der Stadt sorgen.  |  NOEN, privat

Seit Anfang des Jahres wird in der Stadt an einem neuen Verkehrskonzept gearbeitet. Neben der Mitarbeit in den Ausschüssen startet die SPÖ Korneuburg jetzt eine eigene Kampagne für mehr Verkehrssicherheit in der Bezirkshauptstadt.

„Wir wollen aufzeigen, wo es in der Stadt neuralgische Punkt gibt und dabei auch mögliche Lösungsansätze präsentieren“, erklärt SP-Stadtrat Martin Peterl. Mit der Kampagne will man auch in direkten Kontakt mit der Bevölkerung treten, um so von weiteren Problembereichen zu erfahren.

"Zeigen, dass wir Konstruktives leisten können"

„Die Bürger können sich jederzeit melden“, so SP-Parteichef Hannes Minatti. Zudem will man sich als Alternative zur ÖVP präsentieren, wie Peterl klarstellt: „Wir zeigen, dass wir Konstruktives leisten können. Blockierer ist die ÖVP, die alles auf die lange Bank schiebt."

Mit insgesamt 18 Punkten will die SPÖ die Verkehrssicherheit in der Stadt erhöhen. „In diesen Punkten sind auch Kleinigkeiten angeführt, die mit gutem Willen der VP-Stadtmehrheit erledigt werden können“, spricht Peterl etwa die schlechte Beleuchtung beim Fußgänger-Übergang in der Stockerauer Straße 96 an.

Auch eine Lösung gegen den entstehenden „See“ bei Regenwetter in der Schaumannstraße wäre laut ihm
rasch möglich. Bei den großen Punkten hofft die SPÖ, dass diese in das Verkehrskonzept eingebunden und dort bearbeitet werden.

Übergang Donaustraße als Dauerbrenner

Ein Dauerbrenner ist auch der Übergang in der Donaustraße. „Hier ist es notwendig, den Schutzweg so zu verlegen, damit die Gefahr für Autofahrer und Fußgänger entschärft wird“, spricht SP-Vizebürgermeister Thomas Pfaffl gegenüber der NÖN einen weiteren kritischen Punkt an.

Dringend eine Lösung benötigt es laut Minatti auch beim Trampelpfad in der Klosterneuburger Straße nach der Sperre des Bahnübergangs. Minatti: „Die Gemeinde muss die Verhandlungen mit der ÖBB wieder aufnehmen, um eine Lösung zu finden. Eine Unterführung ist das Um und Auf.“

Kritik gibt es auch an einer fehlenden Radwegeanbindung an die Fossilienwelt. Minatti: „Feldwege sind keine Alternative, wir brauchen an der Laaer Straße sichere Lösungen für Familien.“