Erstellt am 09. Dezember 2015, 05:23

von Markus Glück

Steuerstern folgt auf Stadterneuerung. Bürger, Politik und Verwaltung arbeiten zukünftig in neuer Gruppe an der Zukunft der Bezirkshauptstadt.

Ein Teil der Mitglieder des Steuersterns: Christian Gepp, Elisabeth Huber, Elisabeth Kerschbaum, Michaela Enja Kytir, Andreas Krcal, Brigitte Straub, Brigitte Sekanina, Ulrike Haider-Moser, Klaus Michal, Susanne Springer, Martin Wimmer, Karin Zalesak, Elisabeth Pfennigbauer, Manfred Nowak, Jens Meerkötter, Waltraud Mayer, Ronald Maurer, Sabina Kaubek, Peter Madlberger, Regina Gruber, Constanze Frech, Matthias Wobornik, Hannes Minatti, Angelika Bruny, Richard Stawa, Otto Pacher, Alfred Wieshammer, Christoph Fischer, Elisabeth Schauppenlehner-Kloiber und Veronika Wipp.  |  NOEN, Foto: Stadtgemeinde
Vor fünf Jahren trat die Stadt der NÖ Stadterneuerung bei und begann damit auch einen spannenden Prozess der Bürgerbeteiligung. In insgesamt sechs Arbeitsgruppen wurden unter Mitwirkung von 300 Korneuburgern zahlreiche Projekte umgesetzt. Beispielgebend sind hier der mittelalterliche Adventmarkt, die Revitalisierung des Museums, die Beschilderung der Sehenswürdigkeiten, aber auch Maßnahmen zur Barrierefreiheit, der Bewegungspark und die Erstellung des Leitbildes und des Masterplans sowie das Nutzungskonzept Werft zu nennen.

Nach fünf Jahren läuft der Prozess nun aus, der Beirat der Stadterneuerung wird aber vom Steuerstern abgelöst. Dieser setzt sich aus sieben Bürgern, dem Bürgermeister, jeweils einem Politiker der vier Fraktionen und zwei Mitarbeitern der Stadtverwaltung zusammen. „Durch die Stadterneuerung wurden viele Ideen und Projekte geboren, dies soll nun fortgesetzt werden“, erklärt VP-Bürgermeister Christian Gepp.

Jeder Bürger kann sich für Stadt einbringen

Das erste Mal wird die Gruppe im Jänner tagen, wie der Stadtchef berichtet: „Dabei gilt es den Feinschliff für den Masterplan zu vollenden, Projekte weiterzuführen und die Charta der Bürgerinnenbeteiligung zu finalisieren.“ Wer sich für die Zukunft der Stadt einbringen möchte, ist aufgerufen sich im Bürgerservice zu melden. Gearbeitet wird in den Lebensbereichen Stadtplanung, Kommunikation und Beteiligung, Gesundheit und Soziales, Bildung und Lernen, Wirtschaft, Vielfalt und Kultur, Mobilität, Lebensraum-Gestaltung und Freizeit sowie Energie und Ressourcen.