Stockerau

Erstellt am 14. Juli 2016, 05:00

von Markus Glück

Laab will Anrainer in "Körner-Platz"-Projekt einbinden. Nach der Umwidmung wünscht sich SP-Stadtchef ein Miteinander bei der zukünftigen Gestaltung des Platzes.

Die Mitglieder der Bürgerinitiative Körner-Platz räumten in zwei Stunden die gemähten Wiesenreste zusammen.  |  NOEN

„Wir warten auf den Bescheid, dann werden wir ihn uns genau anschauen“, so die Mitglieder der Bürgerinitiative in ihrer Reaktion auf die Freigabe des Landes für die Umwidmung des Ernst-Körner-Platzes (die NÖN berichtete). „Es ist schon kurios: In Korneuburg kämpfen sie bei den Spielplätzen für mehr Platz und in Stockerau gibt man die Flächen einfach her“, will Gerhard Bursa von der Bürgerinitiative weiter gegen die Umwidmung kämpfen.

Werner Riedl von der Bürgerinitiative ärgert sich: „Warum müssen die Stockerauer die Misswirtschaft der Stadtpolitik ausbaden? Die wenigen Euros, die für den Platz lukriert werden, machen das Kraut auch nicht mehr fett.“

"Miteinander arbeiten, nicht gegeneinander"

Froh ist man bei der Bürgerinitiative allerdings, dass nach einem konstruktiven Gespräch mit SP-Bürgermeister Helmut Laab der Rasen gemäht wurde. Wie es mit dem Platz nun weitergeht, konnte Laab gegenüber der Bürgerinitiative noch nicht sagen. Man möchte aber, so Laab, den Anrainern die Möglichkeit bieten, sich aktiv an der Gestaltung des Platzes zu beteiligen.

„Ich will nicht, dass man gegeneinander arbeitet, sondern miteinander“, hofft der Stadtchef auf einen neuen Zugang. FP-Bürgermeister-Stellvertreter Erwin Kube sieht es ähnlich wie Laab. „Mein Bestreben geht in Richtung gemeinsames Arbeiten“, so Kube.